Hundetoiletten, Sportgeräte, Radwege

Spitzenreiter der Wünsche für Investitionen im neuen Bürgerhaushalt sind Hundetoiletten. Sieben Echinger haben diesbezügliche Anregungen eingebracht. Abgestimmt über die Ausgaben wird demnächst online und dann bei den Bürgerversammlungen im September.
30 Vorschläge sind in der über zweimonatigen Meldefrist zum ersten Bürgerhaushalt eingegangen. Ein einziger musste als irreal aussortiert werden und weil es auch mehrere identische oder zumindest ähnliche Vorschläge gab, stehen nun 17 verschiedene Projekte zur Auswahl. „Da sieht man auch, dass das Ideen sind, wo die Leute wirklich der Schuh drückt“, bilanziert Georg Metz, der Referent des Bürgermeisters, die Sichtung.
Bürgermeister Sebastian Thaler zeigte sich „positiv überrascht“ von der Resonanz. Es seien auch „ganz gute Vorschläge dabei“, findet er.
Alle 29 Anregungen mit laufender Numerierung sind nun von der Gemeindeverwaltung mit Fußnoten zur Realisierbarkeit und mit Kostenschätzungen versehen worden. Nach dem Umzugstrubel des Rathauses werden sie so online auf www.eching.de präsentiert. Bis zu den Bürgerversammlungen im September können die Vorschläge wiederum von allen Echingern bewertet werden, auch bei den Bürgerversammlungen selbst besteht dann eine Abstimmungsmöglichkeit.
Die Vorschläge inklusive der Bürgervoten werden dann dem Gemeinderat zur finalen Abstimmung vorgelegt. Im Premierenjahr stehen 50.000 Euro für den Bürgerhaushalt zur Verfügung, ein Einzelprojekt darf nicht mehr als 35.000 Euro kosten. Das Geld ist dabei ausschließlich für Investitionen vorgesehen, laufende Kosten werden der Summe nicht zugerechnet.
Da nicht alle 29 Ideen mit dem Geld umgesetzt werden können, muss der Gemeinderat die Reihung treffen. Die freilich nicht repräsentativen Bürgervoten können da eine Richtschnur sein.
Neben den Hundetoiletten wurde die Aufbesserung von Kinderspielplätzen gewünscht, eine Wasserrrutsche am Echinger See, öffentlich zugängliche Sportgeräte outdoor für das Freizeitgelände, den Weg zum Mallertshofer Holz und innerorts zwischen Bahnhof und Bürgerplatz, Fahrradwege für die Strecke vom Gefllügelhof zum Hollerner See und eine Komplettverbindung von Eching nach Neufahrn.
Einziges Projekt, das nicht privat vorgeschlagen wurde, sondern von einer Gruppe, ist der Wunsch der „Juniors of GOD“, der Jugendgruppe des Bürgerforums Günzenhausen, Ottenburg, Deutenhausen, nach einem Hartplatz für Günzenhausen. Die „Juniors“ akquirieren dafür auch selbst schon fleißig Geld, um für ihren Wunsch auch selbst beizusteuern.

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