Bäume kommen ins System

Die Pflege des öffentlichen Baumbestandes wird in Eching jetzt professionalisiert. Die Gemeinde lässt ein digitales Baumkataster erstellen und anhand dessen die nötige Kontrolle der Bäume auf Gesundheit und Standsicherheit turnusmäßig durchführen.
Bisher hat die aus Haftungsgründen verpflichtende Kontrolle der Gemeindebauhof mittels handgezeichneter Pläne vorgenommen. Die Umstellung, die der Umweltausschuss des Gemeinderats jetzt einstimmig billigte, sei „wirklich zeitgemäß“, betonte Bauhofleiter Johann Bartl.
Bislang verwaltet der Bauhof den Baumbestand anhand einer handgezeichneten Registratur aus dem Jahr 1987. Geschätzt wird demnach für das Gemeindegebiet ein Bestand von annähernd 5000 Bäumen – ohne zusammenhängende Waldstücke speziell in der nördlichen Flur.
Die werden jetzt dann digital erfasst. In diesem Baumkataster erhält der Gemeindebauhof dann jederzeit verfügbar Informationen über die Art der Bäume und ihren Zustand. Damit könne der Bauhof künftig auch zum Beispiel beim Baumkrankheiten oder Schädlingen zielgerichteter agieren, erwartet Bartl. Bei Seuchen, die bestimmte Arten betrafen, war bislang nicht mal bekannt, wie viele der jeweiligen Bäume im Ort wachsen und wo.
Eingetragen in das Kataster wird dabei auch der Kontrollturnus, der nach Alter und Entwicklungsstand des Baumes notwendig ist, oder eventuelle akute oder periodische Maßnahmen. Die Umsetzung ist dann wieder Sache des Bauhofs, die Erfassung, Kontrolle sowie die nötige Software-Ausstattung hat der Ausschuss jetzt in Auftrag gegeben. Private Gärten sind davon nicht betroffen.

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