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ORTSGESCHEHEN

'Unsachliche Stimmungsmache'

Mit gerade 38 Prozent der Stimmen für ihren Kandidaten Thomas Kellerbauer hat die CSU bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag das schlechteste Ergebnis seit 25 Jahren eingefahren. Seit 2004 sind die Stimmenzahlen bei Bürgermeisterwahlen konstant rückläufig: Ihr Kandidat Josef Riemensberger hatte bei der Wahl 2004 bei 9196 Wahlberechtigten 2762 Stimmen erhalten, 2010 bei 9801 Wahlberechtigten dann nur noch 2394 Stimmen und Kellerbauer jetzt bei 10707 Wahlberechtigten gerade noch 2044 Stimmen.
Noch in der Wahlnacht hatte Bürgermeister Riemensberger moniert, dass der Wahlkampf "sehr von Stimmungen geprägt" gewesen und "die Fakten nicht so zum Zug gekommen" seien. Am Tag danach legte die CSU nach. "Das Wahlergebnis wurde durch eine massive Stimmungsmache gegen die CSU und die Person Kellerbauer beeinflusst", betonte die Stellvertretende Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Dagmar Zillgitt.
Thaler und seine Unterstützergruppierungen hätten die Wähler "emotionalisiert und mit einer unsachlichen Diskussion zu '18 Jahre Stillstand' beeindruckt, ohne zu reflektieren, was in 18 Jahren geschaffen wurde". Auch sei augeblendet worden, "in welchem Zustand die Gemeinde mit ihren in der Amtszeit der SPD-Bürgermeister getätigten, nicht abgerechneten Investitionen und mit Schulden finanzierten Prestige-Bauvorhaben 1998 dagestanden war". 
Hinzu komme die geringe Wahlbeteiligung, die nach Lesart der CSU zu Lasten des Amtsinhabers gehe. So rechnet Zillgitt vor, dass nur 32,4 Prozent der Stimmberechtigten Thaler das Mandat gegeben und daher den Wechsel herbeigeführt haben. Die Konsequenz dieser Lesart ist dann freilich, dass gerade mal 19,9 Prozent der Stimmberechtigten Kellerbauer den Auftrag geben wollten, die Politik der vergangenen 18 Jahre fortzuführen.
 
(hierzu sind Lesermails eingegangen)

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