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Denso 'gelungenes Beispiel interkultureller Zusammenarbeit'

Minister Wiesheu würdigt Echinger Autozulieferer

Warum Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu als Vorzeigebeispiel eines multikulturellen Unternehmens die Echinger Firma Denso besuchte, wurde schon bei der Begrüßung des Ministers offenkundig: Haruya Maruyama, der Präsident von Denso Dceutschland, kommt aus Japan und begrüßte auf deutsch, Verwaltungschef Hideo Ohira ist ebenfalls Japaner und redete englisch, Entwicklungsleiter Tibor Györög informierte deutschsprachig und stammt aus Ungarn.
Der Automobilzulieferer mit einem deutschlandweiten Jahresumsatz von 700 Millionen Euro beschäftigt in Eching Mitarbeiter aus gut einem Dutzend Länder. Den Löwenanteil stellen Arbeitskräfte aus Densos Mutterland Japan. 43 der in Bayern arbeitenden rund 5000 Japaner sind bei Denso in Eching beschäftigt. Die Spitzenkräfte aus Fernost leben im Schnitt fünf Jahre in Deutschland, zumeist mit ihren Familien.
Und die wollen in dem völlig neuen Kulturkreis betreut sein. Zwei Mitarbeiterinnen in der Personalabteilung von Denso unter Rene Fritzenwenger sind für Integrationsaufgaben abgestellt. Sie betreuen die Neuankömmlinge auch außerhalb der Arbeitszeit und auch in privaten Dingen. Alle Neuankömmlinge aus Fernost werden zunächst mit Integrationsveranstaltungen begrüßt. Dort werden erste Generalinstruktionen erteilt 'how to survive bavarian live', wie es Hideo Ohira formulierte.
Denn nicht nur Kultur und Klima sind hier ungewohnt - auch der banale Alltag stellt Umdenkprozesse. Der Rechtsverkehr auf deutschen Straßen fordert regelmäßig einige Seitenspiegel und Blechschäden, die rigiden Ladenöffnungszeiten sind in Japan völlig unbekannt, und von der Mülltrennung erfährt man bei der Deutschlandvorbereitung im Goetheinstitut auch nicht alle Details.
'Das motiviert unsere Mitarbeiter', berichtete Ohira über die Begleitung der Familien bei Integrationsschwierigkeiten. Eine Mitarbeiterin von Denso studiert derzeit 'Interkulturelle Kommunikation und Kooperation', um dies auch in den Betriebsalltag verstärkt einzubringen. Denn, das hat Densos Deutschlandpräsident Haruya Maruyama schon treffend erkannt: 'Die deutsche und die japanische Mentalität unterscheiden sich mehr als zum Beispiel die deutsche und die österreichische.'

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