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ORTSGESCHEHEN

Kanalprüfungen erst in 20 Jahren wieder

Aktuell müssen die Haushalte in Eching auf eigene Kosten prüfen lassen, ob ihre Kanalanschlüsse dicht sind. Wenn dieser Prüfungsturnus in den drei Orten des Abwasserzweckverbandes von Unterschleißheim, Eching und Neufahrn abgeschlossen ist, steht der nächste Nachweis erst wieder in 20 Jahren an. Einmütig hat die Verbandsversammlung am Dienstag im Echinger Rathaus die Satzung geändert und den Nachweiszeitraum von zehn auf zwanzig Jahre ausgedehnt.
Die Unterschleißheimer Haushalte mussten ihre Nachweise bereits erbringen, die Echinger erhalten gerade ihre Aufforderungen aus der Hollerner Geschäftsstelle des Verbandes, Neufahrn soll folgen. Bisher mussten diese Prüfungen alle zehn Jahre erfolgen.
Der Verband will so sicherstellen, dass möglichst wenig Abwasser durch undichte Hausleitungen im Erdreich versickert und so ins Grundwasser gelangt. Zweitens ermöglichen Lecks in den Rohren auch Eintritt von Grundwasser ins Abwassernetz, was die Kläranlage Grüneck unnötig belastet.
Bundesweit laufen nun seit Jahren Expertenkämpfe, ob und wie effektiv diese Prüfungen sind, die immerhin von den Hauseigentümern auf eigene Kasse bezahlt werden müssen. Die "Bürger für Eching" und die "Bürger für Neufahrn" hatten daher in ihren jeweiligen Gemeinderäten zunächst eine komplette Abschaffung der Prüfzyklen gefordert oder zuletzt zumindest eine Differenzierung je nach Lage.
Der Zweckverband will jedoch an den Prüfungen festhalten, lediglich die Fristen seien verhandelbar. Nach dem gerade laufenden Probezyklus, der Ende 2018 abgeschlossen sein soll, wird nun die neue Satzung greifen und die nächsten Ptüfaufforderungen werden dann ab 2037 ergehen. Gegen die Satzungsänderung stimmte einzig Michaela Holzer von den BfE.

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