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Echinger Fachbetriebe
ORTSGESCHEHEN

'Musterbeispiel für Zusammenarbeit'

Das aufwändigste Projekt des Jahres für den Abwasserzweckverband von Unterschleißheim, Eching und Neufahrn war die Anbindung der neu ausgebauten Autobahnraststätte bei Fürholzen an das Kanalnetz in Günzenhausen. Rund 600.000 Euro mussten in die Erschließung investiert werden. Bei der Jahresabschlusssitzung am Dienstag im Echinger Rathaus mit integrierter Weihnachtsfeier beim Huberwirt bilanzierte der Verbandsvorsitzende, Unterschleißheims Bürgermeister Christoph Böck, wieder ein rundum strahlend verlaufenes Jahr.
Am Geflügelhof, in Mintraching, Günzenhausen und und Fürholzen wurde heuer neue Kanalstücke verlegt, der Hauptsammelkanal in Neufahrn wurde vom Hallenbad bis zur Max-Anderl-Straße auf 600 Meter Länge ebenso saniert wie der Kanal in Kirch- und Ringstraße in Günzenhausen auf 120 Meter.
2017 sind vorgesehen die Erschließung des neuen Business Campus in Unterschleißheim sowie zwei kleiner Baugebiete dort an der Carl-von-Linde-Straße und nordöstlich des Furtwegs, die Baugebiete am östlichen Ortsrand von Neufahrn und in Neufahrn Süd sowie die erwarteten Neubaugebiete in Eching an der Böhmerwald- wie an der Hollerner Straße und die beiden in Dietersheim beidseitig der ehemaligen Bundesstraße B11.
In der Kläranlage Grüneck soll mit einer neuen Wärmezufuhr die Klärschlammtrocknung optimiert werden, wofür 230.000 investiert werden sollen, und 2018 steht ein neuer Gasbehälter an, der im kommenden Jahr mit einem Aufwand von 150.000 Euro projektiert wird.
Trotz geplanter Investitionen von rund 3,3 Millionen Euro bleibt der Verband auch im zehnten Jahr schuldenfrei. Die Rücklage soll laut dem von der Verbandsversammlung einstimmig verabschiedeten Haushaltsplan zum Jahresende 2017 noch 6,4 Millionen Euro betragen. "Unsere Finanzen kann kein Wässerchen trüben", formulierte Böck bei seiner Jahresbilanz.
Versbschiedet wurde der langjährige Bürgermeister Josef Riemensberger nach seinem Ausscheiden aus dem Amt. Seit 1990 gehörte er als Verbandsrat dem Zweckverband an, seit 1998 dann als Bürgermeister und damit als Stellvertretender Vorsitzender. Einstimmig wurde sein Nachfolger Sebastian Thaler zum neuen Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Landrat Josef Hauner attestierte dem Zweckverband bei der Weihnachtsfeier, er sei "ein Paradespiel für interkommunale Zusammenarbeit". In den drei Orten unterhält der Verband 250 Kilometer Kanalnetz, an das 11.360 Qbjekte angeschlossen sind.

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