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ORTSGESCHEHEN

Der Turm von Eching

Mit dem geplanten Boardinghaus-Komplex an der Einmüdung des Klosterwegs in die Obere Hauptstraße kann sich der Gemeinderat nun doch anfreunden. Auch für die vom Bauherrn gewünschte Höhe, vier Stockwerke plus ein zurückgesetztes Terrassengeschoss, sognalisierte der Planungsausschuss des Gemeinderats Zustimmung.
Mit diesem Bebauungsplan geht das Rathaus nun ins Verfahren, das einigermaßen sicher Proteste der Nachbarn erbringen wird. Zwei haben bereits im Verlauf der bisherigen Debatten ihre Einwände schriftlich vorgebracht. Denn zuletzt hatte das Rathaus einem Nachbarn an der Hauptstraße seinen Bauwunsch der Aufstockung von drei auf vier Geschosse abgelehnt.
Offenbar hatte der Ausschuss zunächst auch hinter verschlossenen das Boardinghaus in der Höhe und Baudichte abgelehnt. Erst nachdem der Bauherr den Vorgang öffentlich gemacht hatte, zeigte sich eine Ratsmehrheit aufgeschlossener, allerdings lehnten gleich drei Planer den Auftrag ab.
Nun liegt ein Entwurf vor, der die zunächst vorgesehene durchgehende Riegelbebauung entlang des Klosterwegs mit ansteigender Höhenentwicklung aufbricht. Anstelle der alten Halle, die dort jetzt steht, wird ein dreigeschossiges Gebäude angelegt, das sich mit den hinterlegenden bestehenden Boarding-Einheiten verbindet. Als Abschluss der Zeile wird an der Hauptstraße ein quadratischer Block mit 14 Metern Seitenbreite und den fünf Geschossen entstehen. Verbunden sind der Gebäuderiegel und der Solitär mit einem nach hinten versetzten, einstöckigen und transparent gedachten Gebäude, das ein öffentlich zugängliches Café erhalten soll.
Gegen die Pläne stimmten einzig die SPD und Bürgermeister Sebastian Thaler (parteilos), so dass sie mit 9:4 Stimmen von CSU, FWG, Bürgern für Eching und Grünen gebilligt wurden.
 
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