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Lesermail zum Artikel: 'Keine Lust auf Fahrradstraße'

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein zentrales Thema im Wahlkampf vergangenen Jahres war die Verbesserung der Situation der Radfahrer in Eching. Herr Bürgermeister Thaler und die Gruppierungen, die ihn unterstützt haben, sind hier noch ganz klar in der Bringschuld. Ein Radweg nach Garching, der ohnehin schon lange geplant war, reicht dafür nicht aus.
Im Ortsgebiet von Eching sind Radfahrer überall nur im Weg, statt einen Weg zu haben; sie müssen sich auf Gehwegen und zwischen Kraftfahrzeugen im Schritttempo durchmogeln. Eine Fahrt nach Neufahrn wird zum lebensgefährlichen Abenteuer.
Während Radwege im Ort, nach jahrzehntelanger Fehlplanung, nur noch schwierig, aufwendig und teuer zu realisieren sind, wäre eine Umwidmung der Hollerner Straße zur Fahrradstraße zeitnah und fast umsonst zu haben. Für den Anfang möchte ich eine Umwidmung der Hollerner Straße im Bereich zwischen Gut Hollern und Bahnhof Lohhof vorschlagen.
Da dieser Bereich kurviger und schmäler ist als die Strecke zwischen Eching und Gut Hollern, wäre dies ein großer Sicherheitsgewinn für den Radverkehr. Die Einschränkungen für die Anwohner wären minimal.
Eine echte Anliegerversammlung, wie im Gemeinderat behauptet wurde, hat übrigens nie stattgefunden; zumindest wurde ich dazu nicht eingeladen. Würden auch die Radfahrer, die täglich die Hollerner Straße befahren, nach ihrer Meinung zum Thema Fahrradstraße befragt, wie würden sie wohl entscheiden?
Solange es in Eching schneller, bequemer und sicherer ist, mit dem Auto zu fahren, statt das Fahrrad zu benutzen, braucht sich niemand über die hohe Verkehrsbelastung zu wundern. Die Entscheidungsträger in der Gemeinde tragen mit ihren Planungen eine hohe Mitverantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Schutzbedürftigen sind die Radfahrer.
Dipl.-Ing. (FH) Gregor Buchmeier, Gut Hollern
 
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