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ORTSGESCHEHEN

Biomasse wärmt den Ortskern

Biomasse wärmt den Ortskern

Die neue Fernwärmeversorgung für den Ortskern ist jetzt offiziell in Betrieb genommen. Am Montag drehten (v. li.) Bürgermeister Sebastian Thaler, der Neufahrner Bürgermeister Franz Heilmeier, Markus Laukamp, Geschäftsführer des Versorgungsunternehmens "Steag", und Johann Halbinger von der Verwaltung des Zweckverbanbds Eching/Neufahrn symbolisch den Hahn auf.
Der Ortskern Eching mit einem Wärmebedarf von rund 3,0 MW erhält damit künftig Fernwärme aus dem Biomasse-Heizkraftwerk in Neufahrn. Sie ersetzt eine in die Jahre gekommene Kesselanlage im Rathaus. Größte Hürde beim Anschluss war die Überwindung der achtspurigen Autobahn A9 zwischen dem Biomasse-Heizkraftwerk und dem Ortskern. Nach langen Planungs- und Abstimmungsvorbereitungen mit Behörden und privaten Grundstückseigentümern wurde im September 2016 der Autobahndamm in rund sechs Meter Tiefe unter der Fahrbahn mit einer 90 Meter langen Bohrung unterquert.
Die Bohrung wurde innerhalb einer Woche abgeschlossen. Das überschüssige Erdreich wurde mit einer Bohrschnecke entfernt und das Schutzrohr verlegt. In das Schutzrohr wurden anschließend die Fernwärmeleitungen und ein zusätzliches Versorgungsrohr eingeführt.
Rund zwei Millionen Euro hat "Steag New Energies" als Betreiber des Heizkraftwerks im Auftrag des Zweckverbandes Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching in die neue Fernwärmeleitung investiert. „Für uns bietet sich die gute Möglichkeit, weitere Kunden und Versorgungsgebiete zu erschließen", sagte Geschäftsführer Markus Laukamp.

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