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ORTSGESCHEHEN

Mögliche Verdichtung Böhmerwaldstraße wird nochmal diskutiert

Die im Bauausschuss gescheiterten Korrekturvorschläge für die Planung des Neubaugebiets zwischen Bahnlinie und Einkaufsmärkten an der Böhmerwaldstraße werden am 25. April im Gemeinderat nochmal zur Diskussion stehen. Bürgermeister Sebastian Thaler hat eine Revision des Ausschussbeschlusses angesetzt. "Ich sehe kein objektives Argument, das für diese Planung spricht", sagte er auf Anfrage.
"Ich bin einfach der Meinung, dass wir den Wohnraum dringend brauchen", sagt Thaler. Durch die Erschließung weiterer Wohneinheiten könne zudem das Rathaus, dem der gesamte Grund des Baugebiets gehört, rund eine Million Euro mehr einnehmen.
Im Ausschuss hatten CSU und FWG gegen SPD, Grüne, "Bürger für Eching" und den Bürgermeister eine 7:6-Mehrheit erreicht. Im Gesamtplenum sind bei regulärer Besetzung CSU/FWG mit 13 Stimmen gegenüber 12 von SPD, Grünen, BfE und "Echinger Mitte" ebenso in der Überzahl. Thaler sagte, er "hoffe, dass der eine oder andere doch noch mal nachdenkt".
Ausschussbeschlüsse im Plenum erneut vorzulegen, ist ausdrückliche Befugnis des Bürgermeisters, in Eching allerdings eher unüblich. Für das Neubaugebiet ist bereits die Erschließungsplanung in Auftrag gegeben, die Arbeit allerdings seit den Änderungsvorschlägen des Bürgermeisters gestoppt.
Bei einer endgültigen Freigabe der bisherigen Planung im Gemeinderat könnten die Pläne für Kanäle, Leitungen und die Straßen im Neubaugebiet wohl in einem Monat vorliegen und nach der Ausschreibung der Arbeiten noch im Herbst begonnen werden. 2018 könnte dann gebaut werden.
Thaler hatte stets kalkuliert, seine Umplanungswünsche würden den Ablauf um zwei bis drei Monate verzögern. Am Baubeginn 2018 würde sich nichts ändern, nur am Quartal. "Diese geringe Verzögerung rechtfertigt jetzt keinen Schnellschuss", findet er.
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)

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