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ORTSGESCHEHEN

Neubaugebiet Eching-West wird gerade vermessen

Das Neubaugebiet zwischen Bahn und Einkaufsmärkten an der Böhmerwaldstraße steht kurz vor der Baureife - und das nächste wird im Hintergrund auch weiter vorangetrieben. Für Eching-West an der Hollerner Straße ist gerade das Umlegungsverfahren zur gerechten Aufteilung der Grundstücke zwischen dem Privateigentümer und der Kommune abgeschlossen worden, jetzt läuft die Vermessung. Sobald die Ausweisung an der Böhmerwaldstraße abgeschlossen ist, soll Eching-West abgewickelt werden.
Die dortige Gestaltung als ein "Grünwald von Eching", wie es der damalige Bürgermeister Josef Riemensberger vorgegeben hatte, also mit geräumigen Parzellen, schmucken Einzel- und Doppelhäuschen, soll ungeachtet der Debatten um die nötige Dichte des Wohnraums an der Böhmerwaldstraße nicht mehr zur Debatte stehen. "An dieser Stelle ist das grundsätzlich ok", findet Bürgermeister Sebastian Thaler.
Er möchte angesichts der aktuellen Zahlen nochmal auf den Prüfstand stellen, ob die dort vorgesehene Kindertagesstätte notwendig ist. Und sollte das Rathaus bei der Planung bleiben, regt er als Gedankenspiel an, auch mal ein Kinderhaus mit Wohnraum zu überbauen, also vom Usus der frei stehenden Flachbauten abzukommen.
Der große Streitpunkt um Eching-West ist seit jeher die mögliche Erschließungsstraße für den gesamten Echinger Westen, die von Anliegern und einer Bürgerinitiative vehement gefordert wird. Mehrere Gutachten hatten nachgewiesen, dass das bestehende Straßennetz die zukünftige Belastung verkraften könne. Thaler nennt nun eine neue Erschließung ebenfalls "durchaus sinnvoll", da die Hollerner Straße innerorts "schon zu stark belastet" sei. Auf seiner Agenda hat er sie freilich nicht. Man werde sich damit "im Zuge des Bebauungsplans" auseinandersetzen.

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