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ORTSGESCHEHEN

Rekordwachstum bei den Siedlern

Mit 79 neuen Mitgliedern im Jahr 2016 war der Siedlervein im Mitgliederwachstum an der Spitze aller Ortsvereine im bayerischen Eigenheimerverband. Bei aktuell 977 Mitgliedern ist heuer das 1000. Mitglied angestrebt, sagte Vorsitzender Rudolf Weihermann bei der Hauptversammlung am Freitag im Huberwirt.
Der Wachstumsschub brachte den Verein zuletzt sogar in logistische Probleme. Die Austräger der Vereinszeitung hätten den Änderungen ihren Touren gar nicht mehr so schnell folgen können, wie die Anmeldungen herein kamen, schilderte Weihermann und erklärte so gelegentliche Verzögerungen bei der Zustellung.
Neu im Gerätebestand des Vereins ist ein Radon-Exposimeter, das im Haus das gefährliche Edelgas Radon aufspüren kann. Für das Gerätelager bilanzierte Gerätewart Christoph Brecht 316 Ausleihen, mit 92mal Heckenschere an der Spitze. Weihermann appellierte angesichts der Vielzahl der Ausleihen und der ehrenamtlichen Betreuung dringend, die Öffnungszeiten des Verleihs und der Rückgabe einzuhalten.
Großes Thema für Hausbesitzer war zuletzt die Auflage zur Kanalprüfung. Der Verein hatte dazu eine eigene Empfehlung an seine Mitglieder erarbeitet, damit die ihre Pflichtaufgabe möglichst günstig erledigen könnten. An die 200 Haushalte hätten dieses Angebot angenommen, freute sich Weihermann, zeigte sich aber ebenso frustriert, dass fünf Mitglieder dabei von falschen Voraussetzungen ausgegangen seien, was ihm immensen Aufwand in der Abwicklung beschert habe.
Zum Schutz der Theresienkapelle bei den anstehenden Bauarbeiten im Umfeld der Autobahnerweiterung wird der Verein ein Sicherungsgutachten in Auftrag geben, um eventuelle spätere Schäden dokumentieren zu können. Für die Gemeinde sagte Dritter Bürgermeister Thomas Kellerbauer zu, dass während der Sperrrung der Paul-Käsmaier-Straße verstärkt kontroliiert werde, damit die Ausweichstrecke an der Kapelle vorbei nicht missbräuchlich genutzt werde. Johann Riedlberger, seinerzeit ehrenamtlicher Architekt der Theresienskapelle und bis heute engagierter Pfleger des Kleinods, wurde mit der bronzenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet.
Die Beitragserhöhung des Landesverbandes gibt der Echinger Verein heuer noch nicht an seine Mitglieder weiter. Mittelfristig werde eine Beitragsanpassung aber wohl folgen müssen, kündigte der Vorsitzende an.

'Es ist eine schöne Brücke und eine schöne Farbe.'

(Gemeindebauamtsleiter Thomas Bimesmeier zur Begründung der erwarteten Kosten von 70.000 Euro für den neuen Anstrich der 'Blauen Brücke')

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