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ORTSGESCHEHEN

Am Brunnen vor dem Rathaustore

Mit der Erweiterung des Rathauses muss der Flachbrunnen zwischen Rathaus und alter Kirche weichen. An der bisher vernachlässigten Ostseite des Rathauses zur Kirche hin entsteht künftig die repräsentative Rathausansicht, aus der sich auch der neue Freiplatz an der exponierten Stelle entwickeln wird. Festgelegt hat der Bauausschuss des Gemeinderats auch, dass beim Umbau an der Hauptstraße etwa sieben Parkplätze vorgesehen werden.
Die Ostseite des neuen Rathauses ist mit Sitzungssaal, Trauzimmer und schmuckem Foyer dazwischen künftig das Schaufenster des Gebäudes. Vor dem Foyer entsteht ein sechs Meter tiefer Vorplatz, der gegenüber dem Straßen- und Platzniveau über einen Meter höher liegt. Über eine schiefe Ebene über die halbe Rathausfront ist dieser Vorplatz und damit der östliche Rathauseingang von der Hauptstraße her behindertengerecht zugänglich, zum Bürgerplatz hin führen Stufen. Der gläserne Sitzungssal, der die Südost-Ecke des neuen Rathauses bilden wird, erhält zum Sichtschutz ein außenliegendes Pflanzbeet, das mit blühenden Pflanzen in Sitzhöhe bestückt werden soll.
Entlang der Kante dieses erhöhten Zugangsbereiches plus Rampe soll sich auf halber Höhe nun ein Wasserbecken über die gesamte Länge der Fassade ziehen. Mit Begrünung könnte es aufgelockert werden, dazu könnten Sitzgelegenheiten den Brunnen begleiten.
Einerseits soll dieses Element den Höhenunterschied zwischen Platz und Rathauszugang abmildern und anderseits den Platz zwischen Rathaus und Kirche neu strukturieren. Der Gehweg an der Hauptstraße entlang dem Rathaus und ein Streifen entlang des Brunnenbeckens zum Bürgerplatz wird mit großen Pflastersteinen rollatorfreundlich belegt, der restliche Platz zur alten Kirche hin wird mit Kopfsteinpflaster gestaltet.
In dieser Abwechslung nimmt die Gestaltung die Elemente auf, die bereits im Umgriff des Bürgerhauses angewendet wurden. Auch wird der neue Nordeingang des Rathauses zum Bürgerplatz hin einen geneigten Zugang erhalten, der analog zum Zugang des Bürgerhauses in den Platz ausgreifen und identisch gestaltet sein wird.
Angesichts optimaler Barrierefreiheit der Zugänge Nord und Ost entschied der Ausschuss, beim Zugang Süd von der Hauptstraße her auf architektonische Verrenkungen zu verzichten, um einen dritten behindertengerechten Zugang zu erreichen. Hier wird wie bisher eine kurze Treppe vom Straßenniveau zum Rathauseingang führen.
Vor dem Rathaus werden sieben Längsparkplätze angelegt, davon zwei am unmittelbaren Zugang zur Rampe zum Osteingang als Behindertenparkplätze. SPD, "Bürger für Eching" und Grüne hatten sich abgesehen vom Behindertenstellplatz gegen die Parkplätze ausgesprochen, da für jeden Echinger das Rathaus auch ohne Auto erreichbar sei und andernfalls die Tiefgarage unter dem Bürgerplatz unmittelbar nahe liege. CSU, FWG und Bürgermeister Sebastian Thaler (parteilos) setzten aber die neue Situation durch, da damit die privaten Parkplätze der unmittelbaren Nachbarn entlastet werden sollen, die jetzt von Rathausbesuchern mitgenutzt werden.

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