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ORTSGESCHEHEN

Regenwürmer mit der Fürstin

Regenwürmer mit der Fürstin

Die Kinder aus der Kindertagesstätte "Regenbogen" schreiben via echinger-zeitung.de aus dem Schullandheim an ihre Eltern:
 
Geliebte Frau Mama, geschätzter Herr Papa,
superbe Grüße von Euren Prinzessinen und Fürstensöhnen aus Regensburg!
Ganz entgegen der Kunde am elterlichen Abend, sind wir nicht in die Jugendherberge, sondern auf Schloss St. Emmeran eingezogen. Julian, der pfiffige Schlossdiener, hatte uns gezeigt, dass auf dem Westtürmchen des Schlosses das Fürsten-Fähnlein weht und Fürstin Gloria Maria von Thurn und Taxis (das kommt von Turm und Dachs auf dem fürstlichen Wappen) in ihren Gemächern weilt. Diese hat uns Einlass gewährt und uns erlaubt ihr Schloss zu erkunden.
Zunächst mussten wir uns im Entrée auf die „lange Bank“ setzten und warten....so hatte das der Fürst Maximilian Karl früher auch gemacht: Die Wichtigen vorne, die Unwichtigen weiter hinten – daher kommt die Redewendung: „Etwas auf die lange Bank schieben.“
Über den wunderbaren und sagenhaft teuren Mosaikmarmorboden von Villeroy & Boch tänzeln wir nun durch die prunkvollen Räume, einer schöner wie der andere und noch voll bewohnt...fei echt! Hier steht sogar ein riesiges Modellauto auf einem Tisch: Fürst Albert der II. ist Rennfahrer und hat 26 Pokale in Autowettrennen mit seinem Lamborghini „errast“.
Wir schreiten auf dem roten Teppich durch den großen Ballsaal, in dem man für nur 17.000 Euro seinen Kindergeburtstag feiern kann (wenn man mag...), da sind fei dicke, fette Musikboxen in den großen Kachelöfen versteckt...
Auf dem roten Teppich geht es weiter durch den silbernen Salon, den goldenen Salon ins Umkleidezimmer mit riesigen Spiegeln, hinter denen wir unsere Kleider verstauen können. Waschen brauchen wir uns heute nicht – das schickt sich ohnehin nicht in diesen Kreisen...und dann springen wir allesamt in das güldene Schwanenbett der Fürstin Therese....
Unsere erste Nacht war extrem unspektakulär, wir haben fast gar nicht geweint. Zum Glück sind unsere selbstgebastelten Sehnsuchtskugeln kratz- und tränenfest und Martina, Christina und Ingrid brauchen eh keinen Schlaf!
Unsere Jugendherberge liegt mitten auf einer Insel umflossen von zwei Flüssen: der Donau und dem Regen...vielleicht heißt Regensburg deswegen Regens-Burg?
Heute steigen wir auf ein Donauschiff und schippern zur Narrhalla...äh..Walhalla. Wenn man voll berühmt wird, kriegt man dort steinerne Brüste, sagt Dorian.
Zum Frühstück gibt es heute Regen-Würmer und buntes Regen-Wasser aus Krügen und Yannis fragt sich gerade, ob die Donau nach Donuts schmeckt...?
Liebe Mamas und Papas, danke für Eure lieben, schönen und parfümierten Postkarten an uns! Die haben uns so gut beim Einschlafen geholfen und in der Jugendherberge braucht man nie wieder lüften, denn das Parfüm vom Postkartenherz hält bis in alle Ewigkeit!
Wir freuen uns auf Euch, schicken Euch tausendmillionen Bussis und wenn wir morgen wiederkommen, sind wir schon ganz groß!
Eure Kinder Artur, Lena, Bilal, Jamie, Tamina, Lucy, Fabian & Fabian, Esma, Zofia, Dominika, Hendrick, Melis, Yannis, Dorian, Lenny, Daniel mit Martina, Christina und Ingrid.
 
Das waren die Grüße aus den vergangenen Jahren:
2016 in Eichstätt
2015 in Eichstätt
2014 in Benediktbeuren
2013 am Walchensee
2012 in Augsburg
2011 in Benediktbeuren

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