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ORTSGESCHEHEN

Wasserfläche am Hollerner See vereinigt

Wasserfläche am Hollerner See vereinigt

Während das Rathaus immer noch an den finalen Entwicklungsplänen für den Hollerner See brütet, entwickelt sich der See rasant weiter. Mit dem Abbau der bisherigen Standfläche des Kieswerks wurde ein Durchstich zwischen den bisher seperaten Ost- und Westhälften geschaffen.
Im Bereich des ehemaligen Kieswerks beutet die Münchner Kies-Union in der Folge noch die letzten Kiesgründe aus, die sie am See erschließen wird. Parallel dazu hat die Gestaltung der östlichen Flächen als Badestrand begonnen. In der Badesaison 2017 wird freilich der See noch keine andere Bademöglichkeit bieten als in den Sommern zuvor. Die laufende Ausbeutung, die anschließende Modellierung des Geländes und die schlussendliche Gestaltung von Badebuchten, Liegewiesen und den nötigen Wegen und Infrastruktureinrichtungen ist noch so umfangreich, dass Badebetrieb am Ost- und mittleren Nordufer, dem intern benannten zweiten Bauabschnitt des Sees, erst 2019 freigegeben sein wird.
Anfang 2015 ist das Kieswerk in den Süden des Ortes an die Garchinger Straße abgezogen, seither wird auch die Uferfläche abgetragen, auf der die Werksanlagen standen. So ist der Durchstich zwischen den beiden Seehälften entstanden. Die früher schon verfüllte südliche Zunge des einstigen Werksgeländes wird als Insel im See erhalten bleiben. Die einstige Zufahrt zum Werk von der Staatsstraße her, die heute auch die Parkplätze erschließt, wird am Ende der Abbauarbeiten ab der Abfahrt zu den Parkplätzenebenfalls verschwinden.
Durch die Vereinigung der Seehälften hat sich auch die Wasseroberfläche sichtbar nivelliert. Im Ostteil, also unter anderem an den nutzbaren Stränden am Südufer, ist das Wasserniveau jetzt um rund 50 Zentimeter höher, im Westteil ist es folglich um etwa 70 Zentimeter abgesunken.
Das nördliche Seeufer wurde im Mittelteil im Zuge dieses Durchstichs der Wasserfläche bereits modelliert. Der östliche Teil des Nordufers wird erst nach Abschluss der Abbauarbeiten gestaltet, im Westen sind die Geländeanschlüsse hergestellt und warten nun noch auf die Absichten des Rathauses (Bild ob.).
Im Herbst wird die Kiesunion den über 30 Jahre betriebenen Kiesabbau am Hollerner See beenden. Dann leistet das Unternehmen noch die nötigen Rekultivierungsarbeiten, die im Ostteil auf Grundlage des zweiten Bauabschnitts für die Erholungsnutzung festgelegt wurden - und am Nordwestufer immer noch keine Basis haben. Folglich drängt die vom Rathaus seit Jahren verschleppte Entscheidung allmählich, weil ansonsten mangels Vorgaben eine Rekultivierung umgesetzt wird, die später dann teuer wieder korrigiert werden müsste.

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