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ORTSGESCHEHEN

Projekt wegen Kostenmehrung gestoppt

Als neueste Innovation will der Abwasserzweckverband von Unterschleißheim, Eching und Neufahrn die im eigenen Blockheizkraftwerk der Kläranlage Grüneck anfallende ungenutzte Wärme zur Klärschlammtrocknung verwenden. Die dafür nötigen Installationen wurden auf rund 200.000 Euro kalkuliert, die eingegangenen Angebote verlangten jedoch 300.000 Euro und mehr.
Einen derartigen Aufschlag wollte selbst der finanziell bestens ausgestatte Verband nicht hinnehmen. Einstimmig stoppte die Verbandsversammlung am Donnerstag im Echinger Rathaus das Projekt und setzte eine neue Ausschreibung an.
Als neuester Kunde für das Klärwerk Grüneck ist nun die runderneuerte Autobahnraststätte Fürholzen angeschlossen worden. Für rund 630.000 Euro hat der Verband die neue Anlage an seine Kanalisation angebunden. Auch der neue "Business Campus" in Unterschleißheim mit dem künftigen Schlüsselmieter BMW hat in den letzten Wochen die notwendige Kanalisation erhalten.
Im Altbestand untersucht der Verband gerade die Sammelkanäle in Neufahrn und Mintraching mit TV-Kameras. Etwa ein Zehntel der Rohrstränge ist bislang analysiert, akutes Eingreifen war noch nicht erforderlich. Der Verband untersucht turnusmäßig das Kanalnetz, Unterschleißheim und Eching waren schon an der Reihe.
Das Finanzjahr 2016 hat der Zweckverband der drei Nachbarkommunen wieder mit einem satten Plus abgeschlossen. Rund eine halbe Million Euro konnte auf die hohe Kante gelegt werden. Die Rücklagen des Verbands sind damit auf 8,8 Millionen Euro angewachsen, Schulden hat man trotz Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe in den vergangen Jahren nicht.
Die solide Haushaltsführung bringe bislang auch kaum Lasten, hieß es bei der Verbandsversammlung, nur für einen Bruchteil des Geldes müssten Negativzinsen an die Bank entrichtet werden, der Löwenanteil sei noch mit minimalen Zinserträgen angelegt.

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