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ORTSGESCHEHEN

Keine elegante Lösung für den Hallenbedarf

Mit dem Versuch, den Bedarf weiterer landwirtschaftlicher Hallen in der freien Flur zu koordinieren, ist das Rathaus in Dietersheim nicht weitergekommen. Dort sollen gerade zwei neue Hallen in der Landschaft erstellt werden, parallel wird eine bestehende aufgegeben. Trotz eines Lösungsversuchs, den Bedarf mindestens einer Landwirtschaft in die bestehende Halle einzumieten, gab es keine Einigung, alle drei Landwirte bestehen auf ihren Plänen.
Die geplante Halle südlich von Dietersheim und westlich der ehemaligen B11 wurde vom Bauausschuss des Gemeinderats nun mit 11:2 Stimmen von CSU, SPD und FWG gegen die "Bürger für Eching"und die Grünen genehmigt.
Der andere Landwirt, der unmittelbar neben der nicht mehr genutzten Halle an der Straße nach Eching bauen möchte, will ohnehin eigentlich noch lieber nördlich des Ortes in die Nähe des Klärwerks Marienhof. Das hat ihm aber das Landratsamt versagt, weil der Standort im Landschaftsschutzgebiet Isarauen läge. Nun versucht das Rathaus, zumindest diesen Standort doch noch durchzusetzen.
Die Fläche, auf der gebaut werden sollte, grenzt nördlich an das Klärwerk, südlich an den Dietersheimer Sportplatz und westlich an die ehemalige B11. Da sei "schon in Frage zu stellen, ob es die Funktion Landschaftsschutzgebiet noch erfüllt", merkte Gemeindebauamtsleiter Thomas Bimesmeier an. Ebenfalls mit 11:2 Stimmen hat der Ausschuss ans Landratsamt appelliert, diesen Standort für die Halle frei zu geben.
Entscheidend für den Bau der Hallen in der freien Landschaft ist ohnehin der Nachweis der "nachhaltigen landwirtschaftlichen Privilegierung", also dass die Einrichtung für den landwirtschaftlichen Betrieb nötig ist und auch dauerhaft in dieser Funktion genutzt wird. Ein solches Attest hatte 2003 auch ein Hallenneubau an der Straße nach Eching gehabt - doch mittlerweile ist sie schon aufgegeben und eine Baufirma dort angemietet.
Nachträglich hat der Landwirt jetzt die Umnutzung beantragt, die ihm vom Ausschuss aber mit 10:1 Stimmen verweigert wurde. Die bei der privilegierten Genehmigung als ausdrücklicher Nutzungszweck festgeschriebe landwirtschaftliche Nutzung müsse erhalten bleiben, so das Rathaus. Die Baufirma muss raus und dann solle an andere Landwirte vermietet werden. Gegen die Verweigerung vortierte die Dietersheimer Gemeinderätin Heike Kraus. "Wenn die Halle dann leer steht und verkommt, ist's auch nichts", sagte sie.

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