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In einem dringenden Appell an die Ikea-Planer hat Bürgermeister Sebastian Thaler angemahnt, einen attraktiven Neubau zu erstellen. An dem exponierten Standort des seinerzeit ersten Ikea-Hauses in Deutschland solle keine standardisierte Gewerbehalle entstehen, beschied er bei einer ersten Präsentation der Pläne den Bauherren aus der deutschen Ikea-Zentrale in Hofheim-Wallau. Hier könne man zur Aufwertung von Architektur oder Ambiente "schon mal eine Million mehr investieren", gab Thaler den Planern mit.
Man werde "schauen, was dem Standort gerecht wird", sagte Ikea-Sprecherin Chantal Gilsdorf dazu auf Anfrage. In jedem Fall werde im Gegensatz zum bestehenden Markt "viel Tageslicht eingeplant", lässt sie schon mal anklingen, "das ist für's Wohlfühlen angenehmer". Völlig architektonisch frei könne man ohnehin nicht planen, "als Konzeptunternehmen ist uns eine gewisse Standardidisierung vorgegeben". Thaler hat demgegenüber aber auf durchaus innovative Mustermärkte von Ikea anderswo verwiesen, etwa auf ein Möbelhaus in Düsseldorf in Teichlandschaft.
2018 soll der Neubau losgehen, dieses Zeitfenster steht bei den Schweden weiterhin. Allerdings seien "die Pläne intern noch nicht verabschiedet", berichtet Gilsdorf, die für die Unternehmenskommunikation bei Expansionsprojekten zuständig ist. Mit dem Rathaus ist vereinbart, dass im September die Pläne intern vorgestellt werden, anschließend können sie dann in den Gemeinderat gehen.
Erstmals wendet das Rathaus für den Ikea-Neubau das Instrument des vorhabenbezogenen Bebauungsplans an. Damit wird der Leitplan explizit auf das konkrete Projekt zugeschnitten und der Bauherr zahlt die Planung. Die dazu nötigen städtebaulichen Verträge würden bereits bearbeitet, schildert der Bürgermeister.
Zusatzproblem für die Planung ist, dass in Eching bei laufendem Betrieb´gearbeitet werden muss. Das sei "etwas herausfordernder", erwartet Gilsdorf, zudem werde es die übliche Bauzeit verlängern. Kernaufgabe der Planung sei daher auch, "sicherzustellen, dass unsere Kunden jederzeit gut bei uns einkaufen können".
Zunächst wird daher wohl das Areal westlich des bisherigen Möbelhauses, wo jetzt noch ein Autohaus und eine Tankstelle angesiedelt sind, als Parkplätze erschlossen und wohl auch provisorische Parkdecks aufgestellt. Anschließend kann dann das aktuelle Parkhaus abgerissen werden sowie die jetzt noch verwieteten Lagerhallen westlich des Grundstücks. An deren Stelle wird dann das neue Möbelhaus hochgezogen. Als letzter Schritt wird dann der bisherige Markt abgerissen und die Fläche ebenfalls dem Parkplatzangebot zugeschlagen. Die Gemeinde wird mit dem Umbau die Verkehrsführung im Gewerbegebiet vollkommen neu fassen.

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