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Neubaumöglichkeiten erst 2018

Neubaumöglichkeiten erst 2018

Viele Interessenten an Bauland und Wohnungen füllten am Donnerstag im Bürgerhaus die Bürgerversammlung. Von den sechs eingeleiteten Neubaugebieten stellte Bürgermeister Sebastian Thaler mit dem Areal an der Böhmerwaldstraße-Ost, Eching-West an der Hollerner Straße und in Dietersheim südöstlich der ehemaligen B11 drei großflächige Quartiere als baureif dar, alle formalen Vorbereitungen seien abgeschlossen. Aktuell würden die Erschließungsmaßnahmen bereits laufen oder vorbereitet.
Allerdings hängt eine Vergabe an Interessenten immer noch an den fehlenden Kriterien für die vergünstigte Vergabe. Die Ausarbeitung des Gemeinderats war zuletzt durch neue Vorgaben aus Berlin und Brüssel gestoppt worden. "Hoffentlich Anfang nächsten Jahres" würden diese Kriterien stehen, sagte er und kündigte auf Nachfrage aus dem Publikum an, dass man sich ab dem Frühjahr dann konkret bewerben könne.
Massiver Ärger wurde unter den rund 150 Besuchern aus den Wohngebieten nördlich der Bahn artikuliert. Von den dortigen Gewerbeweflächen bekämen die Anwohner "immer mehr Lärm aufgedrückt", klagte eine Anliegerin. Vollends katastrophal werde die Situation, weil sich die an- und abfahrenden Lkw an keinerlei Ruhezeiten hielten, klagte sie. Starts um 4 Uhr früh seien üblich, Lieferverkehr dauere regelmäßig bis nach 22 Uhr an.
Da die Gegend ein baurechtliches Mischgebiet sei, sei jede dort vorhandene gewerbliche Ansiedlung zulässig, sagte Thaler. Das Rathaus versuche, "bei Neuansiedlungen die Emissionen verträglich zu regulieren", versicherte er, "aber an dem, was da ist, kann ich nichts ändern". Die Gemeinde werde aber bei konkreten Darlegungen die Rechtslage prüfen, sagte er zu.
Auch die Erreichbarkeit des Echinger Nordens bleibt im Argen. "Nördlich der Bahn ist man einfach abgeschnitten vom Ort", räumte er ein. Die Bahnunterführung zwischen Bahnhof- und Günzenhausener Straße mit Nebeneffekt einer besseren Erschließung des Nordens wurde zuletzt im Gemeinderat als sehr problematisch diskutiert. "Ich hielte es für deutlich sinnvoller, den Bahnhof umzubauen und dabei eine Verbindung zu schaffen", sagte Thaler. Dabei müsse der Bahnhof auch barrierefrei umgebaut werden, was "wirklich dringend notwendig" sei.
Beschwert hat sich ein Anlieger am Klosterweg, dass die geplante Tiefgaragenzufahrt für die Erweiterung des Boardinhgauses von der Hauptstraße weg an den Klosterweg verlegt werde. Dies sei "eine deutliche Gefährdung für die Kinder auf dem Schulweg", monierte er. Thaler schilderte die Sachzwänge, die zu der Verlegung geführt hätten. Aktuell laufe aber erst das Genehmigungsverfahren, so dass Einsprüche noch vorgebracht werden könnten.
Wie die Kommunen der Umgebung möchte Thaler nun auch für Eching eine Stelle zur Wirtschaftsförderung im Rathaus einrichten, sagte er auf Anfrage aus der Versammlung. Bei den Etatberatungen werde er dem Gemeinderat die zusätzliche Personalstelle vorschlagen. "Man sieht doch die Zeichen der Zeit, das nicht wie bisher so nenbenher zu machen", sagte er. Er "halte es für sehr wichtig, da zu investieren".
In der Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen bilanzierte er einmal mehr lückenlose Erfüllung der Nachfrage. "Alle wurden gut untergebracht", sagte der Bürgermeister. Von 500 Kindergartenplätzen im Gemeindegebiet sind 422 belegt, von 195 Hortplätzen 141, in der Mittagsbetreuung sind 54 der 74 möglichen Plätze vergeben und in der Kleinkinderbetreuung in Kinderkrippen und Tagesmütterprojekt werden bei 132 potentiellen Plätzen derzeit 110 Kinder unter drei Jahren versorgt.
Neu installiert hat die Gemeinde ein Bürgerserviceportal auf ihrer Webseite. Der Link vermittelt den Zugang zu einem bundesweiten Angebot an eGovernment, in dem Standarderledigungen im Rathaus abgewickelt oder zumindest beantragt werden können.

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