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ORTSGESCHEHEN

Acht Monate statt acht Wochen

Die Verzögerungen beim Feuerwehrbedarfsplan machen die Günzenhausener Wehr fassungslos. "Ich weiß nicht mehr, was ich am Ort noch sagen soll", klagte der Vorsitzende der Dorffeuerwehr, Bernhard Wallner, im Gemeinderat, "alle sind sehr enttäuscht". Bürgermeister Sebastian Thaler warf er vor, dass dessen Glaubwürdigkeit leide.
Seit der Beauftragung im November 2016 waren die Fertigstellungstermine des Konzeptes und damit auch der Planungsbeginn für den Neubau des Feuerwehrhauses mehrfach neu gesetzt und immer weiter hinausgeschoben worden. Vor der Sommerpause hatte der Bürgermeister dann die Oktobersitzung des Gemeinderats anvisiert.
Vor der möglichen Verabschiedung im Gemeinderat muss es allerdings erst noch eine interne Besprechung des Planentwurfs aller Feuerwehrkommandanten geben. Rund vier Wochen nach dem Eingang des Plans sei die noch nicht mal terminiert, monierte Wallner.
Thaler wies die Verantwortung für die Verzögerungen von sich. Alle von ihm genannten Termine habe ihm das beauftragte Planungsbüro immer wieder neu zugesichert, der Zeitverzug sei ausschließlich dort zu verantworten. Der Bedarfsplan liege seit Mitte August im Rathaus. Die Besprechung mit den Kommandanten werde er jetzt "ganz zeitnah" ansetzen.
Den Oktobertermin im Gemeinderat werde man halten können. "Es wird langsam auch wirklich Zeit", sagte er. Die Verzögerung für die Günzenhausener Baustelle sei freilich nicht dramatisch, versicherte er. Das Rathaus habe die Zeit für vorbereitende Untersuchungen und Planungen genutzt.

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