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ORTSGESCHEHEN

Haken hinter's Rathaus

Das Rathausprojekt ist durch den Gemeinderat. Einstimmig hat das Gremium die Pläne für Umbau und Erweiterung genehmigt und die Eingabepläne zur Genehmigung ans Landratsamt geschickt. Anfang Oktober wird noch ein letztes Detail bezüglich einer möglichen Erweiterungsfläche entschieden und die Genehmigung der Freiflächen um das Gebäude nachgeholt. Im Frühsommer 2018 soll Baubeginn sein, die Bauzeit ist mit 18 Monaten angesetzt.
Bei der Verabschiedung der Pläne wiederholte die CSU ihren Vorwurf an Bürgermeister Sebastian Thaler (parteilos) wegen dessen Wunsch zum Amtsantritt, die bereits ausgearbeiteten Pläne nochmal zu modifizieren. "Letztes Jahr um die Zeit waren wir genauso weit wie heute", rügte CSU-Sprecher Georg Bartl, "gekostet hat uns das neben der Verzögerung eine halbe Million Euro Baukostensteigerung plus der Planungskosten für die Alternativen". Diese Nachteile "muss dann schon der Bürgermeister erklären".
Thaler widersprach, dass die Planung vor Jahresfrist schon auf diesem Stand gewesen wäre. Er bezifferte die Verzögerung durch seinen Planungsstopp auf "ein gutes halbes Jahr". Nochmal Alternativen anzusehen, sei auch nicht seine Einzelentscheidung gewesen, sondern ein Mehrheitsvotum des Gemeinderats, das seinerzeit von SPD, FWG, "Bürger für Eching", Grünen und "Echinger Mitte" getragen worden war. Gegenseitige Schuldzuweisungen "führen zu relativ wenig", sagte er.
Die Gemeindeverwaltung zieht voraussichtlich in den Osterferien 2018 ins Bürogebäude der ehemaligen Firma "Alpine" an die Fürholzer Straße. Danach wird das 44 Jahre alte Rathaus bis auf das Trägergerüst entkernt und ergänzt mit einem Erweiterungsbau Richtung Osten neu aufgebaut.
Die Gesamtkosten des Projekts werden mit rund 15 Millionen Euro beziffert, die reinen Baukosten wurden mit 13,2 Millionen Euro errechnet.

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