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Forza Trezzano!

Mit einem Festakt hat die italienische Partnergemeinde Trezzano am Wochenende das 45. Jubiläum der Partnerschaft gefeiert - weithin unter Ausschluss des Partners. Die Echinger Delegation bestand gerade aus vier Leuten: Bürgermeister Sebastian Thaler und Patenschaftsbeauftragter Peter Kriglowitsch, jeweils mit Ehegattinnen. Zuvor war 2007 der letzte offizielle Besuch Echings in Italien gewesen. Die damalige Feier zum 35. Geburtstag war noch ein Zucken der entschlummernden Beziehung, danach versandete sie vollends.
Bürgermeister Thaler kam nun aber höchst motiviert aus der Lombardei zurück. "Ich habe durchaus den Eindruck, dass die Partnerschaft noch lebt", sagte Thaler, "zumindest von Trezzano ist das sehr gewünscht". Die Aufnahme am Wochenende sei "wirklich herzlich" gewesen, freute er sich, die Trezzaner "unheimlich gastfreundlich". Unter anderem trug sich Thaler ins "Goldene Buch" der Gemeinde ein und erhielt den "Trezzano-Oscar", ein Ehrenzeichen mit der Brücke über den Naviglio drauf, das Wahrzeichen der Gemeinde.
Thaler will nun den Kontakt in die Lombardei wieder intensivieren. "Wir haben vereinbart, wieder aktiver zu werden", sagte er. Der Bürgermeister will dazu Vereine kontaktieren, ob die alten Aktionen wieder aufgefrischt werden könnten. Die Trezzaner haben einen Besuch beim nächsten Kartoffelfest versprochen.
Der aktuelle Bürgermeister Fabio Bottero ist Thalers Generation, auch das eine Basis der Verständigung. Trezzano hat zum Jubiläum ein neues Patenschaftskommitte ins Leben gerufen mit Oliviero Camisano als Ansprechpartner.
Die Partnerschaft war 1972 besiegelt worden. Die Initiative war in ein damaliges Patenschaftsprogramm zur Intensivierung der europäischen Kontakte eingebettet. Wie Eching ist Trezzano ein boomendes Industriedorf im Schatten einer wuchernden Metropole - München hier, Mailand da. Die Gemeinde unmittelbar westlich des Autobahnrings um Mailand zählt heute über 20.000 Einwohner. Die Partnerschaft lebte zunächst über den Austausch von Vereinen, gemeinsame Sporttturniere, Musikfeste oder wechselseitige Kunstausstellungen. Don Peppino, der katholische Pfarrer von Trezzano, und Gemeinderat August Kuffner waren über Jahrzehnte die Triebfedern. Im offiziellen Eching rückte zuletzt die Beziehung zum ungarischen Majs stärker in den Fokus des Interesses. Aufgrund der Historie der Majser Kriegsflüchtlinge, die in Eching sesshaft geworden waren, war hier die Verbindung emotionaler.

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