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ORTSGESCHEHEN

Mehr Grün, mehr Lockerheit?

Zu wenig grün, zu geringe Aufenthaltsqualität: Über die künftige Freifläche zwischen neuem Rathaus und alter Kirche herrscht im Gemeinderat noch einiges Unbehagen. Die Freiraumplaner wollen die Anregungen nun nochmal überdenken. Die Außenanlagen werden beim Um- und Neubau des Hauses frühestens 2020 relevant, so dass hier noch Zeit für Nachbesserungen bleibt.
Das Rathaus rückt mit seinem Anbau um 16 Meter näher an St. Andreas heran. An der Ostfassade des Hauses entsteht künftig ein acht Meter tiefer Vorplatz als Entree zu Sitzungssal und Trauungszimmer. Der Mauerabfall dieses gegenüber dem Platz erhöhten Vorsprungs wird entlang der Rathausfront mit einem über 30 Meter langen Wassertrog bestückt, der mit Fontänen und Bepflanzung aufgelockert werden soll. Die Einfassung des Brunnens soll als Sitzgelegenheit dienen.
Die verbleibenden 20 Meter bis zur Friedhofsmauer der Kirche mit ihrem bepflanzten Vorgarten sollen nach den Plänen gepflastert werden. Georg Bartl forderte im Ausschuss für diese Pflasterwüste mehr Grün, im Idealfall ein Wiese anstatt des Pflasters. "Wenn ich das Rathausdach begrüne, aber den Vorplatz komplett versiegle, fehlt mir das Verständnis für diese Sichtweise", sagte er.
Freiraumplaner Hermann Brenner verteidigte das städtebauliche Gesamtbild: "Ich kann so ein dominantes und großes Gebäude nicht auf eine grüne Wiese draufstellen". Aber "ein bisserl zu 'zu'" sei die Fläche doch, stimmte Gertrud Wucherpfennig bei und regte "wenigstens grüne Inseln" an.
Sylvia Jung bezeichnete es als großen Verlust, dass der neue Brunnen für Kinder nicht ebenerdig bespielbar sei wie der momentane Flachbrunnen auf dem Platz. Überhaupt fehle ihr zwischen Brunnen und Kirche "ein aufgelockertes Angebot zum Verweilen".
Thomas Kellerbauer schlug als Lösungspaket eine zum Brunnen und damit zur Rathausfassade parallele weitere Achse in der Mitte des neuen Platzes vor, die dann abwechselnd begrünt, mit Sitzgelegenheiten möbliert oder mit flachen Wasserbecken ausgestaltet werden könne.
Oliver Schlenker warb hingegen dafür, die gepflasterte Freifläche zu belassen wie geplant. Etwaige Nachbesserungen würden sich schon "mit der Zeit ergeben, wenn sich der Platz belebt", erwartete er. Anette Martin regte an, eine eventuelle Möblierung des kleinen Platzes erst im Kontext mit einer irgendwann anstehenden Aufhübschung des gesamten Bürgerplatzes zu entscheiden.

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