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ORTSGESCHEHEN

Naturreservoir und Ausgleichsflächendepot

Für das "nationale Naturerbe" Mallertshofer Holz hat die Gemeinde jetzt ein Planungskonzept verabschiedet, um die Flächen nachhaltig ökologisch aufzuwerten - und sie sich dadurch verwaltungstechnisch nutzbar zu machen: als Standort potentieller Ausgleichsmaßnahmen für Bauprojekte im Ort.
184 Hektar Fläche im und um das Mallertshofener Holz wurde 2013 dem Rathaus vom Bund geschenkt, mit der Auflage, das nicht mehr benötigte Militärgebiet nun dauerhaft für hochwertigen Naturschutz zu sichern. Eine Analyse ergab, dass rund 113 Hektar für Kompensationsbedarf aus Flächenfraß bei Wohn-, Gewerbe- oder Straßenbau genutzt wwerden können.
Überschlägig hat Eching in den vergangenen zehn Jahren etwa zehn Hektar Ausgleichsbedarf gehabt - damit könnte allein das Mallertshofer Holz noch Jahrzehnte für alle denkbaren Projekte in der Gemeinde Kompensationsflächen bieten.
Der Kernbereich des Waldes steht dabei auf der Prioritätenliste der ökologischen Aufwertung ganz oben. Der lichte Heide-Kiefernwaldkomplex, der diese Landschaft auszeichnet, müsse gesichert und erhalten werden, heißt es im Pflegeplan. 2018 steht erstmal die konkrete Planung für die akuten Maßnahmen und die daraus resultierende dauernde Pflege und Bewirtschaftung des Waldes auf dem Plan, die in Abstimmung mit den Forstbehörden festgelegt werden muss. Konkrete Aufwertungsmaßnahmen können frühestens 2019 beginnen.
Die Konzeptstudie hat kalkuliert, dass für eine flächendeckende Aufwertung der ehemaligen Bundesflächen zum ökologischen Optimum Investitionen von rund 900.000 Euro nötig sein dürften. Die verteilen sich allerdings auf die Jahrzehnte, über die sich das Projekt hinziehen wird, stark abhängig vom jeweils akuten Bedarf an Ausgleichsflächen. Finanziell addieren sich dann noch eventuelle laufende Pflegemaßnahmen für die aufgewerteten Flächen hinzu.

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