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ORTSGESCHEHEN

Tönernes Rathaus

War für die farbigen Gliederungselemente an der Fassade des künftigen Rathauses zwischen den Bürofenstern in den oberen Stockwerken bisher ein Kunststoff vorgesehen, so überlegt der Gemeinderat nun einen Umstieg auf Tonplatten. Das natürliche Material wurde als nachhaltiger angesehen als ein Kunststoff, die Farbgebung durch die Naturfärbung des Tons authentischer.
Allerdings kosten die Tonplatten über die gesamte Fassadenfront rund 220.000 Euro, die Kunststoffplatten wären für 130.000 Euro zu haben. Mit 11:2 Stimmen entschied der Bauausschuss des Gemeinderats, sich die Tonvariante näher ansehen zu wollen. Die Architekten werden ein Musterelement fertigen und dann soll endgültig eine Festlegung getroffen werden.
Bei der Auswahl der weiteren Materialen für das Bauwerk entschied sich das Gremium in einer hauchdünnen Kampfabstimmung, im Foyer Holzparkett zu verlegen. Die Architekten hatten Betonwerkstein vorgeschlagen. Der reinen Funktionalität des Steins wollte eine knappe Ratsmehrheit aber lieber die einladende Wärme von Holz vorziehen. Im Kontrast zum Sichtbeton der Wände wurde mit 7:6 Stimmen für den Holzboden votiert.
Erbittert gerungen wurde einmal mehr um die weitere Planung der Außenanlagen. Dieses Konzept hatte der Ausschuss bereits im Grundsatz gebilligt und lediglich noch Detailänderungen angemahnt. Der Formalie, den planenden Landschaftsarchitekten auch mit der nächsten Planungsstufe zu beauftragen, verweigerten Teile der CSU aber die Zustimmung. Während diese nächste Planungsetsappe genau die Umsetzung der Korrekturen beinhaltet, machten Georg Bartl und weitere CSU-Räte aber die Korrekturen zur Voraussetzung des Auftrags. Mit 10:3 Stimmen wurde der Auftrag vergeben, die Korrekturen sollen dann wieder vorgestellt werden.

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