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ORTSGESCHEHEN

Mehr Parkplätze am Bahnhof

Am S-Bahnhof sollen neue Parkplätze geschaffen werden - für Pkw wie für Fahrräder. Als ersten Schritt will das Rathaus nördlich der Bahnlinie eine Grünanlage zum Parkplatz umbauen. Dort sollen 27 Parkplätze, drei seperate Motorradstellplätze und bis zu 70 Fahradstellplätze entstehen.
Kontroversen gab es im Bauausschuss des Gemeinderats dazu freilich, weil sich die erwarteten Kosten von etwa 220.000 Euro nun auf fast 400.000 Euro hochgeschaukelt haben. Gleichzeitig hat das Rathaus offenbar entdeckt, dass wenige Meter ostwärts, an der Einmündung der Breslauer Straße, ebenfalls eine Parzelle in Gemeindeeigentum verfügbar wäre. Die nutzt ein Anlieger als Abstellfläche, was mit Frist am Jahresende nun untersagt wurde. Hier könnten wohl gut 50 Parkplätze geschaffen werden.
So gab es denn im Ausschuss die Anregung, die verteuerte Planung in der Grünanlage zurückzustellen und zunächst die Fläche an der Breslauer Straße zu erschließen. Bürgermeister Sebastian Thaler plädierte dennoch für die Umsetzung der bereits eingeleiteten Planung. Mittelfristig werde man ohnehin beide benötigen. Und die aktuelle Planung könne heuer noch eingereicht werden und Eching damit staatliche Fördermittel für 2018 bescheren.
Eching erwartet Zuschüsse von bis zu 150.000 Euro für das Projekt. Mit 9:4 Stimmen quer durch die Gruppierungen wurde entschieden, die Planung ungeachtet der Kostenentwicklung unverzüglich umzusetzen und dann die nächste Fläche an der Breslauer Straße zu überplanen.
Verteuert hat sich die Maßnahme vor allem, weil im Boden Schadstoffe nachgewiesen wurden, die eine Entsorgung des Aushubs notwendig machen. Auch der Ausbau der Fahrradständer gegenüber der ersten Planung verteuert die Baustelle, was aber nicht zu Lasten der Gemeindekasse gehen wird, da diese Stellplätze nahezu lückenlos staatlich finanziert werden.
Heftige Bedenken hat das Landratsamt angemeldet, da für die Parkplätze 13 Bäume gerodet werden müssen, die überwiegend gesund sind und von der Behörde als "ortsbildprägend" und damit schützenswert eingestuft werden. Die Gemeinde erhält nun die zwei markantesten Bäume, zwei Eschen, und pflanzt ansonsten zehn neue Bäume auf dem Grundstück. Die dafür nötige Umplanung hat auch bedingt, dass die Parkplätze nun schräg angeordnet werden.
Als Radlständer sollen doppelstöckige Anlagen aufgestellt werden, um mehr Raum zu schaffen. Auch die Radlständerreihe südlich der Bahnlinie soll aufgewertet werden. Das Rathaus klärt nun ab, ob die Erneuerung der Anlage in das gleiche Projekt mit aufgenommen werden kann. Dann sollen auch südlich der Bahn, wo der weit größere Bedarf herrscht, modernere Fahrradabstellplätze entstehen, andernfalls ist diese Aufwertung in einem gesonderten Schritt dran.

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