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ORTSGESCHEHEN

Vergabe von Baugrundstücken im Frühjahr

Wohl im Februar oder spätestens März sollen die Vergabekriterien für die Baugrundstücke im Einheimischenmodell und die vergünstigten Wohnungen in den sechs anstehenden Neubaugebieten verabschiedet werden. Der Gemeinderat hat im Herbst nach der Veränderung der rechtlichen Situation noch zweimal, wie üblich hinter verschlossen Türen, über die Vergabekonditionen beraten und sie dabei wohl weitgehend festgezurrt. Aktuell liegen die Modalitäten bei Anwälten zum juristischen Check. Im Februar erwartet das Rathaus eine Rückmeldung, dann werde man die Kriterien "relativ schnell auf den Weg bringen", verspricht Bürgermeister Sebastian Thaler.
Nach dem finalen Beschluss durch den Gemeinderat sollen bei einer Informationsveranstaltung allen potentiellen Bauherren die Regularien vorgestellt werden, wie man sich um vergünstigtes Bauland bewerben kann. Thaler erwartet, dass im Sommer 2018 erste Parzellen dann notariell verkauft werden können.
In der internen Agenda des Rathauses steht das Baugebiet zwischen Einkaufsmärkten und Bahn an der Böhmerwaldstraße an erster Stelle. Der Bauleitplan ist rechtskräftig, die Erschließungsplanung ist genehmigt, die Erschließungsarbeiten sind ausgeschrieben. Zur Vergabe stehen 19 Grundsstücke für Doppel- und Reihenhäuser an, dazu rund hundert Wohnungen.
In Eching-West, wo über die Hälfte der Fläche in privatem Eigentum sind, werden wohl demnächst bereits die Bauarbeiten für den freien Wohnungsmarkt beginnen. Der Bebauungsplan ist bis auf eine formale Abstimmung geklärt. Für die Gemeindeflächen war die Erschließungsplanung zwar bereits genehmigt, aber die CSU hat eine Revision des Beschlusses beantragt. Das wird in der ersten Sitzung 2018 geklärt, anschließend können auch hier die Erschließungsarbeiten vergeben werden. Hier wird die Gemeinde 24 Bauplätze im Einheimischenmodell veräußern, dazu sollen über der geplanten Kindertagesstätte eine Handvoll Wohnungen entstehen, deren genaue Planung noch völlig offen ist.
Parallel zu Eching-West könnten auch in Dietersheim Süd-Ost am Mühlenweg die ersten Gemeindegrundstücke verkauft werden. Auch hier sind alle formalen Vorarbeiten erledigt, auch in diesem Baugebiet liegt das Gros der Flächen in privater Hand.
Das zeitgleich in die Verfahren gestartete Pendant westlich der ehemaligen B11, südlich des Johanniswegs, hat hingegen überhaupt keinen zeitlichen Horizont mehr. Hier ist die Aufteilung der Flächen zwischen mehreren privaten Eigentümern und der Kommune offenbar komplett verfahren, momentan scheint nicht mal ein Lösungsansatz in Sicht.
In planerischer Vorarbeit ist die Schließung einer Baulücke südlich der Anne-Frank-Straße, an der Bernhard-Lichtenberg-Straße auf etwa 10.000 Quadratmetern. Weil die Fläche nur im Besitz eines einzigen Eigentümers ist, erwartet das Rathaus wenig Konfliktpotential im Verfahren, so dass diese Bauplätze auch recht zügig auf den Markt kommen könnten. In Dietersheim wird der Angerbereich auf etwa 15.000 Quadratmetern Fläche neu überplant.

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