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ORTSGESCHEHEN

Vermülltes Terrain

Vermülltes Terrain

Regelmäßig zugemüllt ist die Wertstoffsammelstelle bei den Einkaufsmärkten an der Schlesierstraße. Speziell nach Wochenenden liegen dort Altpapier und Müll, die in den überfüllten Containern keinen Platz mehr fanden. Zur Zeit platzen auch noch die Altkleiderkästen aus allen Nähten. Einmal mehr hat Gemeinderätin Irena Hirschmann nun eine Verbesserung der Zustände angemahnt.
Obwohl die Zuständigkeit für die Entsorgung von Altpapier- und Glascontainern beim Landratsamt und für die Altkleidersammlung beim "Roten Kreuz" liege, sei das Rathaus nicht untätig, versichert Bürgermeister Sebastian Thaler. Die Frequenz der Leerungen der Papiercontainer durch den Landkreis wurde erhöht auf Montag, Donnerstag und Freitag. Der gemeindliche Bauhof fahre den Standort in der Regel zweimal täglich an, um herumliegenden Müll zu beseitigen.
Samstags sei dies allerdings nicht möglich, da der Bauhof am Wochenende geschlossen ist. Bei Rewe wurde angefragt, ob einer Kameraüberwachung zugestimmt würde. Grundsätzlich sei allerdings nur "an die Vernunft der Bürger zu appellieren", betont Thaler, "den eigenen Müll wieder mitzunehmen, wenn die Container bereits voll sind und diesen nicht daneben abzuladen". Altpapier- und Altglascontainer seien "nicht dazu gedacht, dass daneben Restmüll abgelagert werden soll".
Überhaupt nichts hält der Bürgermeister von Hirschmanns Lösungsansatz, den Standort zu entfernen und stattdessen die Öffnungszeiten im Wertstoffhof auszuweiten. "Anderswo gibt es auch keine Wertstoffsammelstellen an Einkaufszentren", betont sie. Thaler schildert, dass der Landkreis im Zuge seiner Standortreduzierungen bereits geplant hatte, die Container abzuziehen. Dagegen habe sich das Rathaus aber gewehrt. "Das Verschwinden der Container würde nicht zu einer Reduzierung des Müllaufkommens und der Verschmutzung führen, eine Verlagerung der Standorte ebenso wenig", glaubt der Bürgermeister.
Unerlaubtes Abladen von Restmüll oder Sperrmüll neben den Containern können unter Angabe der Uhrzeit und des Kfz-Kennzeichens im Rathaus gemeldet werden (Tel. 31900020). Wenn Austräger von Wochenzeitungen diese paketweise in den Altpapiercontainern entsorgen, solle dies direkt an den jeweiligen Verlag gemeldet werden. Sollte die eigene Restmülltonne überfüllt sein, gebe es im Rathaus spezielle 60-Liter-Säcke zum Preis von je 2,50 Euro, die neben die Restmülltonne gestellt werden können. Papiertonnen sind kostenlos. Mieter einer Wohnanlage sollten sich an ihre Vermieter oder die Hausverwaltung wenden, wenn die bereitgestellten Mülltonnen nicht ausreichen.

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