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ORTSGESCHEHEN

Rettungssicherheit hervorragend

Die Rettungssicherheit im gesamten Gemeindegebiet ist ausgezeichnet. Der erste Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde hat ermittelt, dass die drei Ortsfeuerwehren in Eching, Dietersheim und Günzenhausen für alle Pflichtaufgaben und teils weit darüber hinaus bestens gerüstet sind. Mit dem vom Gemeinderat einstimmig verabschiedeten Papier haben sich Rathaus einerseits und Feuerwehren andererseits auch auf die Ersatzbeschaffungen für den Fuhrpark in den nächsten fünf Jahren verpflichtet.
Wenn's wo auch immer in Eching brennt, kann die Feuerwehr binnen der gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfrist von zehn Minuten einsatzbereit am Einsatzort sein. Zu dieser Ergebnis kam die Bedarfsanalyse anhand der Auswertung alter Alarmierungen, der Fahrzeug- und Personalsituation.
Bis auf äußerste Winkel von Dietersheim und Deutenhausen würde sogar die Echinger Wehr die Hilfsfrist schaffen, aber die örtlichen Feuerwehren Dietersheim und Günzenhausen garantieren die optimale Versorgung auch dort. Unmöglich ist dies einzig für den Geflügelhof, der aber von der Feuerwehr Unterschleißheim betreut wird.
Als einzige Schwachstelle hat die Untersuchung ermittelt, dass für 35 Anwesen in Günzenhausen, 27 in Dietersheim und sechs in Deutenhausen eine Drehleiter nicht in zehn Minuten im Einsatz sein könne, weil die nur im Echinger Gerätehaus vorgehalten wird. Angesichts einer Überschreitung der Frist von maximal drei Minuten sei es aber völlig unverhältnismäßig, auch die beiden Dorffeuerwehren mit den kostspieligen Drehlleitern nachzurüsten. Der Plan empfiehlt Kompensationsmaßnahmen, wie etwa die Ausrüstung der dortigen Fahrzeuge mit Schiebleitern oder Bauvorschriften, dass neue Bauvorhaben dort schon mit einem zweiten Fluchtweg ausgfestattet werden müssen, was einen Drehleitereinsatz überflüssig macht.
Einige Ausrufezeichen im Bericht hat das Feuerwehrhaus in Dietersheim erhalten. Dort seien die Stellplätze für den Fuhrpark teilweise nicht normgerecht. Dies könne aber mit organisatorischen Änderungen behoben werden. Kleinere Abweichungen von der Norm wurden auch im Echinger Gerätehaus moniert, auch hier genügen aber Korrekturen im Organisationsablauf.
Konsterniert hat die Rathausspitze, wie viele Aufgaben der Feuerwehren die Gemeinde finanziert, die nach Gesetzeslage Aufgabe des Landkreises wären. "Da liegt einiges im Argen", monierte Bürgermeister Sebastian Thaler. Er kündigte an, die Analyseergebnisse dem Landratsamt vorzulegen, um hier mehr Geld locker zu machen oder zumindest eine neue Art der Aufgabenverteilung erreichen.
Der Bedarfsplan differenziert alle Ausstattungsmerkmale und folglich alle anstehenden Ersatzbeschaffungen nach gesetzlicher Pflichtaufgabe der Gemeinde, Pflichtaufgabe des Landkreises, die aber von der Gemeinde übernommen wird, und reinen Zusatzleistungen, die freilich nicht als Luxus zu verstehen sind, sondern als Optimierung der Sicherheit oder auch als Stütze des ehrenamtlichen Engagements. "Wir wissen jetzt, dass wir uns nichts leisten, hinter dem wir nicht stehen könnten", sagte der Bürgermeister.
Der Bedarfsplan war im November 2016 mit der Maßgabe beauftragt worden, dass er in "zwei bis drei Monaten" vorliegen werde. Nun hat es bis zur Verabschiedung diese drei Monate gedauert - plus ein Jahr. Anteile der Verzögerung lägen auf allen Seiten, Gemeindeverwaltung, Feuerwehren und Planungsbüro, hieß es bei der Planvorlage dazu.

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