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Ewigkeitswerk Kiesgrube

Die Kiesgrube am sogenannten Seeberg westlich von Günzenhausen und nördlich von Deutenhausen bleibt weiter ein Loch in der Landschaft. Die Verfüllung und Rekultivierung sollte ursprünglich 2001 abgeschlossen sein. Mittlerweile ist die vierte Fristverlängerung auf dem Behördenweg, angepeilt ist jetzt 2022.
2001 und 2008 waren die ersten Festlegungen auf eine Übergabe der rekultivierten Grube. Bei der nächsten Verlängerung auf 2012 legte der Gemeinderat ausdrücklich fest, dass ein Pfand von 15.000 Euro zu hinterlegen sei, von dem jedes Jahr nach 2012 zehn Prozent einbehalten würden.
7500 Euro sind bislang also schon auf das Gemeindekonto gewandert. Da es nun noch mindestens bis 2022 weitergehen wird, werden die restlichen 7500 Euro ebenfalls bald eingezogen. Trotz der finanziellen Sühne zeigte sich der Bauausschuss des Gemeinderats reichlich verschnupft. "Den Eindruck eines Katz-und-Maus-Spiels" äußerte Christoph Gürtner.
Er regte an, die Sicherheitsleistung zu erhöhen, was im neuen Vertrag umgesetzt werden soll. Georg Bartl forderte, dass die Betreiber künftig jährlich zum Rapport antreten müssen und über den Verfüllungsstand berichten, was ebenfalls aufgenommen wurde.
Siglinde Lebich schlug vor, die erneute Fristverlängerung ausdrücklich als "letzte" zu kennzeichnen, was dem Bürgermeister aber nur ein Schmunzeln entlockte: "Das war die vorigen Male auch immer so gedacht..."
Problem ist offenbar, dass derzeit kein geeignetes Verfüllmaterial aufzutreiben sei. Eine Lockerung der Auflagen für die Qualität des Materials wurde schon mehrfach abgewiesen. Im Zuge der bald 25jährigen Rekultivierungsphase hat auch einmal der Eigentümer gewechselt.

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