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ORTSGESCHEHEN

Neugierig auf Menschen bleiben

Neugierig auf Menschen bleiben

Unter das Motto „Frauen in der Fremde“ haben SPD und "Bürger für Eching" eine gemeinsame Veranstaltung zum Weltfrauentag gestellt. Etwa 30 Besucher kamen zu der von Michaela Holzer (BfE), Gertrud Wucherpfennig, Dr. Sybille Schmidtchen, Elke Saulewicz und Stefanie Malenke (alle SPD) organisiertren Matinee am Samstag im Bürgerhaus.
Im Fokus standen Frauen, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, aber auch Frauen, die von hier ins Ausland gegangen sind. Selbst wenn die Beweggründe und die Bedingungen, warum Frauen in einem fremden Land Fuß fassen wollen oder müssen, sehr unterschiedlich sind, seien die Gefühle oft deckungsgleich, so der Ansatz.
Wie geht es eigentlich den geflohenen Frauen, die vor ein, zwei oder drei Jahren zu uns kamen? Zwei Filme, eine Pinnwand mit vielen Statements von „Frauen in der Fremde“ und verschiedene Frauen, zum Beispiel aus Japan und Afghanistan, sowie eine Betreuerin, die sich um eine syrische Familie kümmert, schilderten ihre persönlichen Geschichten.
Die andere Richtung beleuchtete etwa Bea Glotz aus Günzenhausen, die mit ihrer Familie zwei Jahre in China gelebt hatte. Sie sagte, ihr sei sehr wichtig gwesen, war zu sehen, wie Deutsche sich im Ausland verhielten. "Es hat meine Sicht auf Ausländer, die zu uns kommen, sehr verändert", bilanzierte sie.
Integration ist schwierig, so ein Leitsatz der Veranstaltung, auch wenn man sich freiwillig ins Ausland begibt. Wie viel schwerer aber muss es sein, wenn man gezwungen ist, seine Heimat zu verlassen? Wichtig sei, neugierig zu  bleiben, offen zu sein und andere Menschen mit all ihren Facetten ganz bewusst wahrzunehmen.

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