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ORTSGESCHEHEN

Stau? Welcher Stau?

Mit dem geplanten Umbau der zentralen Kreuzung am östlichen Ortseingang würde die Verkehrsqualität dort von der Note Sechs auf eine glatte Eins verbessert. Das hat ein Gutachten erbracht, mit dem das Rathaus die zuständigen Verkehrsbehörden für den Umbau begeistern will. Jetzt könnte es frühestens 2021 losgehen.
Die Verkehrsanalyse von Gutachter Harald Kurzak weist für den Abschnitt von der Autobahnausfahrt der A9 bis zur Kreuzung täglich 23.000 Verkehrsbewegungen aus. Allein im abendlichen Berufsverkehr quellen 1000 Fahrzeuge in der Stunde von der Autobahnbrücke Richtung Ampel.
Bizarre Fehlplanung: Obwohl von diesen 1000 Autos 450 nach rechts in die Paul-Käsmaier-Straße abbiegen und 420 geradeaus in die Hauptstraße fahren, gibt es für diese beiden Richtungen nur eine gemeinsame Spur, dafür aber eine lange Links-Abbieger-Spur, die von gerade 130 Autos genutzt wird.
Dieses Missverhältnis soll beim Umbau grundlegend korrigiert werden. Es werden drei Richtungsfahrbahnen angelegt und die auch noch so aufgefädelt, dass bei der Spurteilung nach der Brücke zunächst die Geradeaus- und Links-Spur noch gemeinsam geführt werden, so dass ab hier die Rechts-Abbiege-Spur auf 85 Meter seperat verläuft. Geradeaus und Links trennen sich dann erst unmittelbar vor der Kreuzung.
Behoben wird auch die zweite Schwachstelle, das Linksabbiegen aus der Paul-Käsmaier-Straße in Richtung Autobahnbrücke. Dazu wird die Mittelspur um eine Links-Abbiege-Funktion ergänzt, so dass von Norden her zweispurig nach Osten abgebogen werden kann. Hier wollen im morgendlichen Berufsverkehr 500 Auto in der Stunde diese Richtung nutzen.
Die Bewertung nach den Kennziffern der Verkehrsplanung von A bis F ergab morgens eine Einstufung D, abends F. Toleriert werden von den Verkehrsbehörden nur Werte bis D, Neuanlagen müssen mindestens C erfüllen. F bedeute "alles überstaut", übersetzte Kurzak. Nach seinen Prognosen erhielte die Kreuzung nach dem Umbau durchgängig die A, die bestmögliche Bewertung.
Geopfert werden muss für die neue Lösung der Fußgänger- und Rad-Übergang von der Dietersheimer in die Paul-Käsmaier-Straße auf der Ostseite der Kreuzung. Kurzak hatte hier 95 Übergänge pro Tag gezählt, so dass der Verlust "nicht wirklich tragisch" sei.
Und problematisch sind auch noch die hinterliegenden Kreuzungsprobleme, nämlich die Einmündung von Goethe- und Wielandstraße 20 Meter vor der Kreuzung in die Paul-Käsmaier-Straße. Die künftige Regelung hier blieb offen.

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