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ORTSGESCHEHEN

Digitales Zeitalter nach dem Umzug

Das neue Bürgerinformationssystem zur Darstellung von Gemeinderatsthemen in der Öffentlichkeit wird im alten Rathaus nicht mehr gestartet. Erst nach dem Umzug in die Depandance an der Fürholzener Straße wird sich die Gemeindeverwaltung mit der technischen Neuerung auseinandersetzen.
Das digitale Informationssystem ist zunächst mal für den internen Austausch zwischen Verwaltung und Gemeinderat, kann aber in seinen öffentlich zugänglichen Teilen auch für jedermann einsichtig geschaltet werden - was in allen Rathäusern rundum seit Jahren Praxis ist.
Offen ist vorerst noch, wie der Gemeinderat das System nutzt. Von der Rathausverwaltung wurde vorgeschlagen, dass die Gemeinde jedem einen eigenen Rats-Rechner identischer Marke zur Verfügung stellt, um einheitliche Voraussetzungen und ein geschlossenes System der Datensicherheit zu schaffen.
Im Gremium waren die Ansichten gespalten. Während ein - offenbar weit überwiegender - Teil der Räte auf separate Rechner und damit Trennung vom privaten PC bestand, forderte ein kleiner Teil, ihr gewohntes Gerät nutzen zu können und nicht zwei parallele Rechner führen zu müssen. Nun soll ein Modell der Finanzierung und der Datensicherheit für so eine Mischlösung entwickelt werden.
Im Juli werden die Rathausmitarbeiter eine erste Schulung in dem neuen Ratsinformationssystem erhalten, nach dem Umzug wird es dann in Betrieb gehen. Bislang erhalten alle Gemeinderäte ihre Sitzungsunterlagen in ausgedruckter Form. Als Innovation der Bürgerbeteiligung werden seit einiger Zeit identische Papierberge im Sitzungssaal für eventuelle Zuschauer ausgelegt, die dann im Zweifel immer zu viel oder - wie am Dienstag - viel zu wenig sind.

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