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ORTSGESCHEHEN

„Ameisenspaghetti“ mit dem Oooooberbürgermeister

„Ameisenspaghetti“ mit dem Oooooberbürgermeister

Die Kinder aus der Kindertagesstätte "Regenbogen" schreiben via echinger-zeitung.de aus dem Schullandheim in Landshut an ihre Eltern:
 
Liebe Mamas und Papas!
Landshut ist eine tolle Stadt, doch leider wird man hier nicht satt... Ja, weil wir waren mit der S-Bahn und mit dem Zug sooo schnell hier, dass wir überhaupt keine Zeit hatten, unsere sieben Breznstangerl und die fünf aufgeschnittenen Äpfel aus unseren Brotzeitdosen aufzuessen.
Wir wohnen fast ganz oben auf der Burg in einer schönen Jugendherberge und haben die für uns alleine...keine anderen Kinder außer uns.
Der Weg vom Bahnhof hierher war soooooo lang! Die Martina hat immer gesagt: „Gleich sind wir da!“... und dann hat's immer noch zwei Stunden gedauert. Die hat voll gelügt!
Dem Maxi sein Opa war schon längst mit den Koffern oben in der Jugendherberge und hat auf uns gewartet. Der ist voll lieb, Gottseidank hat er unser Gepäck gefahren, denn sonst hätten wir das alles auch noch schleppen müssen. Danke Opa Oster!
Zum Mittagessen gab's Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Kartoffelbrei mit Fischstäbchen...wer wollte, hat auch noch ein Blättchen Salat bekommen. Zu Trinken gab's leckere Wasserschorle, also Sprudelwasser mit Leitungswasser gemischt. Ach ja...fast vergessen...Ketchup gab's auch noch zu den Fischstäbchen...ja...Ketchup, soviel man wollte!
Nachdem wir unsere Betten bezogen hatten und unsere Kleider und Schuhe ordentlich verstaut waren, hatten wir einen dringenden Termin in der Stadt: Wir wurden erwartet, von Martha, der Stadtführerin. In der großen, gewaltigen St. Martinskirche mussten wir unsere Käppis und der Florian seinen Hut abnehmen, wegen dem Respekt vor Gott, hat Martha gesagt.
In der Kirche hing ein riesiges, riesiges Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus. „Jesus wurde nämlich von Touristen entführt...“, weiß Tim nämlich...
Beim Ausgang zünden wir noch ein Kerzerl an und bitten und beten für alle und alles, was uns bitte nicht passieren möge! Christina kann uns beruhigen: „Gott mag alle, egal was sie machen – Gott mag einfach alle!“ Beim Hinausgehen hält Florian Emils Hand fest: “Nein! Wir dürfen das Käppi erst draußen aufsetzen, sonst sieht das Gott noch!“
In kindlicher Demut und wenig Geschrei betreten wir jetzt die frisch geputzte Eingangshalle des Landshuter Rathauses. „Macht nix“..., sagt die Reinigungsdame, „für Gäste aus Eching wische ich gerne noch einmal!“ Auf dem Rundgang durch das Rathaus steht die Türe des großen Sitzungssaales offen. Wir sehen die Stadträte bei der Arbeit. Wir fragen, ob wir den Bürgermeister mal anschauen können...? Und ja, wir können! Herr Alexander Putz ist sogar Oooooberbürgermeister und begrüßt uns auf's herzlichste in seiner Stadt.
Und er stellt sich auf's Foto zu uns! (Bild unt.) Er kann auch ganz toll „Ameisenspaghetti“ sagen. Martha, unsere Stadtführerin, flüstert erstaunt: "Das hat er noch nie gemacht.“
Der große Prunksaal im Rathaus zu Landshut ist mit seinen herrlichen Gemälden und den großen Kronleuchtern ein beeindruckender Ort. Hier wurde 1475 die Hochzeit von Georg dem Reichen und der polnischen Königstochter Hedwig Jagiellonica höchst prunkvoll eine Woche lang gefeiert. Sogar Kaiser Friedrich III. kam als Gast zur Hochzeit und brachte 600 Gäste mit.
Alle Landshuter Bürger waren auch eingeladen und durften essen und trinken, soviel sie wollten. Das war so ein gewaltiges, beeindruckendes Fest, dass die Landshuter heute immer noch alle 4 Jahre „Hochzeit spielen“. Da ist dann die ganze Stadt auf den Beinen, tausende Menschen verkleiden sich, freuen sich des Lebens, essen und tanzen. „Ja“, ruft Leo, “die tanzen Breakdance!“
Ob Prinzessin Hedwig und ihr Bräutigam damals Breakdance getanzt haben, wissen wir nicht...unsere Erzieherinnen jedenfalls tanzen hier gelegentlich Cha-cha-cha mit uns hier...
Es grüßen Euch bis morgen herzlichst aus Landshut Eure Kinder Laurentiu, Jona, Maxi, Victoria, Emil, Tim, Leo, Laurenz, Florian, Kristina, Daniela, Hannah, Fabian, Ben, Alisha, Ylenia, Lara, Julian mit Marta, Martina, Petra und Ingrid.
 

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