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ORTSGESCHEHEN

Pflegefinanzierung verbessert

Die Personalsituation ist "nach wie vor das Sorgenkind", sagte die Vorsitzende Gertrud Wucherpfennig bei der Hauptversammlung des Vereins "Älter werden in Eching" am Montag im ASZ. Für den Betrieb des Alten-Service-Zentrums mit seinen vielfältigen Angeboten fehle es an Pflegekräften, aber auch weitere ehrenamtliche Helfer würden speziell für die mobilen sozialen Dienste gebraucht.
Diese Spezialität im ASZ-Portfolio nehmen aktuell 149 Echinger Familien in Anspruch. Da die Zahl der über 75jährigen in der Gemeinde kontinuierlich ansteigt, wächst auch die Nachfrage. "Passende Helfer zu finden, wird zusehends schwieriger", schildert ASZ-Geschäftsführerin Siglinde Lebich.
88 Echinger engagieren sich hier, weitere Helfer würden benötigt. Diese Hilfsdienste ermöglichen durch Unterstützung bei Haus- und Gartenarbeit oder Besorgungen den längst möglichen Verbleib im gewohnten Heim, was regelmäßig der zentrale Wunsch aller alternden Menschen ist.
Als flankierendes Angebot zur Selbständigkeit ist das ASZ auch eine Begegnungsstätte mit umfangreichem Programm vom Ausflug über Kartenspielen oder Tanztee bis zur Radltour. In Summe zählten die Veranstaltungen über 13.000 Teilnehmer. Auch räumlich stößt das ASZ schon an seine Grenzen.
Aktuell erhält das Veranstaltungsprogramm und damit auch die Anmeldungen ein neues Format, was in der Versammlung auf einige Skepsis stieß. Erste Eindrücke sollen hier abgewartet werden.
Heuer würden nun die alten Stühle im Haus ausgetauscht, kündigte Wucherpfennig an. Mit der Neustrukturierung der Pflegeversicherung werden nun unter anderem die Betreuungsleistungen für Demenzhelfer besser honoriert. Neun Personen hat der Verein bereits die entsprechenden Schulungen finanziert. "Erfreulich" nannte Wucherpfennig die Verbesserung der Einnahmesituation durch diese neue Gesetzeslage.

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