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ORTSGESCHEHEN

Dachschaden am ESV-Vereinsheim

Nach der Setzung einer Außenwand drohen dem Vereinsheim der Stockschützen im Freizeitgelände massive Schäden. Der Gemeinderat hat jetzt finanzielle Unterstützung zugesagt, so dass der Verein noch heuer die Reparatur starten kann.
Bereits zum zweiten Mal binnen zehn Jahren ist die Außenwand eingesunken, zunächst um drei, jetzt um weitere zwei Zentimeter. Dadurch wurde nun das Dach des Gebäudes beschädigt. Akute Einsturzgefahr besteht wohl nicht, aber weitere Setzungen würden mindestens das Dach empfindlich beschädigen bis zerstören.
Die Hütte war auf einer ehemaligen Müllgrube mit entsprechend solidem Unterbau errichtet worden, die schadhafte Wand stammt aber aus einem späteren Anbau, der auf die Ausläufer der einstigen Teerbahnen gestellt wurde. Möglicherweise haben die Erdarbeiten bei der Neuanlage der Stockbahnen im Vorjahr den instabilen Untergrund in Bewegung versetzt.
Der ESV Eching, der die Bahnen bespielt, hat die Schadensstelle gesichert. Eine Fachfirma soll nun den Unterbau der gesunkenen Wand mit einem Harz ausspritzen und damit quasi nachträglich ein solides Fundament schaffen. Zudem muss das Dach repariert werden.
Der Verein erwartet Kosten von rund 19.000 Euro. Mit 19:2 Stimmen entschied der Gemeinderat, für die Reparaturmaßnahmen einen Zuschusssatz von 40 Prozent anzuwenden, der ansonsten nur bei Neuinvestitionen zum Tragen kommt.
Dagegen votierten zwei Räte der CSU. Für Reparaturen seien 20 Prozent üblich, argumentierte Georg Bartl (CSU). Zudem sei ein Vereinsheim "ein Wirtschaftsbereich", dessen Förderung man deutlich von Sportanlagen unterscheiden müsse. Das wurde im Gremium einhellig anders gesehen; es handle sich beim Stockschützenheim nicht ansatzweise um eine gewerbliche Einrichtung.

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