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ORTSGESCHEHEN

Thaler sperrt das Rathaus zu

Thaler sperrt das Rathaus zu

Flankiert von Gemeindemitarbeitern hat Bürgermeister Sebastian Thaler am Freitag nach Dienstagschluss am Mittag symbolisch das Rathaus zugesperrt. Am Mittwoch eröffnet die Gemeindeverwaltung wieder in ihrem Ausweichquartier an der Fürholzener Straße 14. Für 1. Oktober ist der Abbruch des Altbaus an der Hauptstraße ausgeschrieben.
Noch am Freitag haben die IT-Abteilung und der Gemeindebauhof das elektronische Equipment umgezogen. In den vergangenen Tagen wurden von den Mitarbeitern rund 2000 Umzugskartons gepackt, die ab Samstag von einer Umzugsfirma ins Übergangs-Rathaus transportiert werden. Dazu wird am alten Rathaus ein Förderband angelegt, mit dem die Dutzenden Kisten aus dem Gebäude geschafft werden.
"Ich hab keinen schimpfen gehört", lobte der Umzugsmanager Bernhard Bauer aus dem Gemeindebauamt das Engagement der Kollegen beim Kistenpacken. Als erstes werden dann ab Montag im Erdgeschoss des "neuen" Rathauses Bürgerbüro, Standesamt und Gemeindekasse wieder eingerichtet, die am Mittwoch unbedingt öffnen sollen.
Während die Mitarbeiter dort bereits auspacken und die Räume einrichten, wird parallel weiter das alte Rathaus von oben nach unten geleert und die Kisten angeschleppt. Der Bürgermeister appelliert ausdrücklich, "nicht dringende Behördengänge etwas zu verschieben". Er erwartet, dass man intern "noch Wochen beschäftigt sein wird, bis alles läuft".
Seine größte Sorge gilt den Anschlüssen der Telekommunikation. Zugesagt wurde ein funktionierendes Leitungsnetz ab Montag - "aber wer selbst schon mal umgezogen ist, weiß, was davon im Zweifel zu halten ist", unkt Thaler.
Telefonnummern und Mailadressen bleiben ebenso wie die Öffnungszeiten ab Mittwoch unverändert, einzig die Hausadresse ändert sich zur Fürholzener Straße 14. Die turnusmäßige Bürgersprechstunde des Bürgermeisters entfällt am Dienstag, 10. Juli, startet aber dann wieder am Dienstag, 24. Juli, im neuen Büro. Die Sitzungen des Gemeinderats bleiben im ASZ.
Das alte Rathaus bleibt zunächst unangetastet. Die nächsten Wochen wird der Gemeindebauhof noch Nacharbeiten vornehmen, sichern, was noch verwertbar ist. Dann wird das Haus bis auf das Stahlbetongerüst entkernt und dann inklusive Anbau nach Osten neu aufgebaut. In der zweiten Jahreshälfte 2020 soll es bezugsfertig sein. Das Rathaus war im Oktober 1973 bezogen worden.

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