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Nachwachsende Rohstoffe als Chance

Die FWG hat als Einstieg in ihre Aktion, Eching von fremder und vor allem fossiler Energie unabhängiger zu machen, eine Informationsveranstaltung zu nachwachsenden Rohstoffen am Beispiel von Chinaschilf organisiert. Gut 20 Landwirte und andere Interessenten hörten am Montag in Günzenhausen im Gasthof Grill ein Referat der in Weihenstephan ausgebildeten Wissenschaftlerin Gallin-Ast, die sich seit fast 20 Jahren mit diesem Rohstoff befaßt. Dabei informierte sie über Anbau-, Verdienst- und Verwendungsmöglichkeiten.
Einigermaßen faszinierend für die Anwesenden war die Auskunft, dass Chinaschilf weder gedüngt noch sonstwie aufgepäppelt werden müsse und trotzdem Erträge bringt, die man sonst in der Landwirtschaft kaum kennt. Bei einem Arbeitseinsatz von nur wenigen Stunden könnte demnach jährlich pro Hektar Anbaufläche eine Menge organischer Substanz geerntet werden, die fast 10 000 Liter Heizöl entspreche. Die Verwendung von Chinaschilf gehe von der direkten Verbrennung bis hin zur Verflüssigung. Dabei könne die Pflanze mit ihren hervorragenden Dämmeigenschaften und seiner Druckfestigkeit auch als Baustoff eingesetzt werden.
Als wichtig für die Landwirte wurde herausgestellt, nicht nur den Anbau, sondern mindestens auch die erste Veredelungsstufe selbst zu übernehmen. Dazu gebe es durchaus bezahlbare Pressen, die mit mehreren Anbauern zusammen verwendet werden könnten. 'Angesichts des Rohstoffhungers unserer Industrie und des Energiehungers unserer Gesellschaft wären die Landwirte wohl selber schuld, würden sie die Chance, die Chinaschilf bietet, nicht ergreifen', bilanzierte Simon Wankner, der Ortsvorsitzende der FWG, die Veranstaltung.
Der Monatsbeitrag der FWG zu ihrer Aktion steht hier.

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