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SPORT

Spiel wie eine Achterbahnfahrt

Zeitweise mußte den Zusehern der Echinger Handballer beim Heimspiel gegen die Spvgg Deggendorf Angst und Bange werden. Zu Beginn war zwar deutlich der Wille erkennbar gewesen und mit schnellem Spiel konnte die Partie bis zum 5:6 auch offen gehalten werden. Was dann folgte, ließ die zahlreichen Zuschauer aber verstummen. Immer wieder blieben die Angriffsbemühungen im starken Deggendorfer Block oder beim Torhüter hängen. Weil der SCE in der Rückwärtsbewegung zu langsam war, kam Deggendorf durch den pfeilschnellen Kai-Uwe Herrlich immer wieder zu leichten Kontertoren.
Der anfängliche Schwung war verloren und es folgten aus Echinger Sicht schreckliche Minuten, wie sie in der Form bislang nur selten vor heimischer Kulisse zu sehen waren. Ohne Selbstvertrauen wurde im Angriff abgeschlossen und auch in der Abwehr fehlte jegliche Bewegung und Zuordnung. Ein Zustand, bei dem sich eine erfahrene Truppe wie die aus Deggendorf nicht zweimal bitten lässt: So wurden bei 9:16 für die Gäste die Seiten gewechselt, die Hoffnung auf den zweiten Saisonerfolg sank auf den Nullpunkt.
Anfangs der zweiten Halbzeit gab es zunächst das gleiche Bild. Mit drei schnellen Toren zog der Gast auf 19:9 davon, das Debakel schien seinen Lauf zu nehmen. Dass dann die Mannschaft, begünstigt auch von einigen Leichtsinnigkeiten des Gegners, wieder den Anschluss schaffte, lässt dann doch für die kommenden Spiele hoffen: innerhalb von nur zehn Minuten wurde der zehn-Tore-Rückstand beinahe egalisiert. Eine Zeitstrafe beim Stand von 17:19 setzte dem Zwischenspurt der Echinger dann jedoch ein jähes Ende. Deggendorf setzte sich wieder ab und hielt den Gastgeber bis zum Schluss auf Distanz.
Tore: Jan Bergstedt (7/davon 3 Siebenmeter), Jens Michel (5), Michael Kussack (4), Maciej Wolczinsky (4), Sebastian Spirkl (3), Mario Karstens (2),

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