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Babymarkt nein, Küchenmarkt vielleicht

Mit zwei weiteren Nutzungsanträgen für eine Halle an der Dieselstraße hat Georg Riemensperger ein weiteres Kapitel im Dauerkonflikt mit der Gemeinde eröffnet (frühere Berichte unter anderem hier). Ein Küchenfachmarkt und ein Fachmarkt für Babywaren sind beantragt, beide hat der Gemeinderat einstimmig abgelehnt.
Der Küchenfachmarkt soll dabei offenbar in erster Linie als Schulungszentrum eines Großhandels genutzt werden. Unter dieser Prämisse hat die Bezirksregierung das Projekt als genehmigungsfähig eingestuft – nur im Rathaus, wo der Antrag behandelt werden muss, weiß man davon gar nichts. Diese Verfahrensunterlagen habe die Gemeinde nicht erhalten, schilderte Bürgermeister Josef Riemensberger. Auch er sagte, dass es mit dem von der Regierung beurteilten Konzept 'einen Weg geben könnte', den Fachmarkt zu genehmigen. Allerdings müßte die Gemeinde dazu das Konzept kennen. Der Gemeinderat lehnte den Antrag daher 'derzeit' ab und forderte den Bauherrn auf, sein Betriebskonzept zur Grundlage des Antrags zu machen.
Der Babyfachmarkt wird dagegen grundsätzlich abgelehnt. Dieses Sortiment sei nach amtlicher Einschätzung innenortrelevant und damit im Gewerbegebiet Ost nur dann zulässig, wenn die Kaufkraftabschöpfung im Bereich von höchstens 20 Prozent liege. Die Bezirksregierung kommt in ihrer Beurteilung aber zur Einschätzung, dass ein derartiger Markt in der beantragten Größe den Echinger Bedarf zu hundert Prozent abgrasen würde. Allerdings, so warf Georg Bartl ein – es gibt ja gar keinen Babywarenfachmarkt in Eching? Das sei für die Beurteilung nicht ausschlaggebend, betonte Riemensberger. Der Markt würde dann eben dazu führen, dass sie nie mehr ein Babysortiment im Ort ansiedeln könne. Das wäre aber 'aus ortsplanerischer Sicht zu begrüßen'.

(Hierzu ist ein Lesermail eingegangen.)

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