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Echinger Fachbetriebe
MARKTPLATZ

Konsum nur gemeinsam - oder Sonntags bleiben die Läden dicht

Verkaufsoffene Sonntage müssen von den Betrieben im Ort und im Gewerbegebiet Ost gemeinsam getragen werden - oder es wird sie nicht mehr geben. Der Hauptausschuss des Gemeinderates hat nun mit einem amtlichen Beschluss Solidarität zwischen den Unternehmen von beiden Seiten der Autobahn eingefordert.
Die Freigabe von vier Sonntagen im Jahr zur Ladenöffnung ist an die Aktivitäten der örtlichen Werbegemeinschaft 'Echinger Fachbetriebe' geknüpft, die dazu jedesmal Veranstaltungen organisieren wie das Kartoffelfest oder den Viktualienmarkt. 'Für die Gemeinde ist es besonders wichtig, dass zur Attraktivitätssteigerung in der Ortsmitte an diesen verkaufsoffenen Sonntagen eine direkte Verbindung mit den Einzelhandelsgeschäften in Eching-Ost geschaffen wird', heißt es in der Darstellung des Rathauses.
Die hatte nun aber ein Betrieb aus dem Gewerbegebiet aufgekündigt, der sich nicht mehr an den gemeinsam getragenen Werbe- und Organisationskosten beteiligen wollte. Die 'Fachbetriebe' wiederum wollen nicht die verkaufsofenen Sonntage mit dem notwendigen Rahmenprogramm organisieren, wenn im Gewerbegebiet Ost aber separierte Verkaufspolitik betrieben wird, von deren Magnetwirkung die Betriebe im Ort dann nichts mehr haben.
'Sollte die Kooperation mit den Einzelhändlern in Eching-Ost nicht weiter getragen werden', heißt es im einstimmigen Beschluss, 'so wird auch die Gemeinde Eching dies zum Anlass nehmen, über die Aufhebung der Rechtsverordnung für verkaufsoffene Sonntage zu beraten'.

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