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Die Zuagroastn und ihre Kartoffeln

Die Zuagroastn und ihre Kartoffeln

Ein ganzes Dorf ist auf dem Bürgerhausplatz aufgebaut, wenn an den beiden Wochenenden, 18. bis 20. und 25. bis 27. Juli, die erste Freilichtaufführung der Echinger Heimatbühne gespielt wird. Alles ist neu an diesem Projekt: der Ort, das Ambiente, der Regisseur und das Stück hat sich die Heimatbühne von eben diesem Regisseur eigens schreiben lassen.
Hans Fischer, der große Motor der Echinger Volksbühne, ist auf die Idee gekommen. 'Die guten Volksstücke haben wir alle schon gespielt', sagt er. Dann ist die Heimatbühne mit viel Erfolg daran gegangen, zum Volksstück umgeschriebene Klassiker wie den 'Hamlet' und den 'Zerbrochenen Krug' aufzuführen. Und weil die Echinger der Meinung sind, dass Bauerntheater lebendig bleiben muss, haben sie sich jetzt wieder einer anderen Idee angenommen. Peter B. Heim wurde ins Archiv der Gemeinde geschickt und tauchte gecoacht von Archivar Günter Lammel mit dem historischen Hintergrund für den Erdäpfelkrieg wieder auf.
Die 'Überrheiner' waren Pfälzer, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Rahmen eines Sanierungsprogrammes nach Eching umgesiedet wurden und dort Privilegien erhielten. 'Zuagroaste' also und Evangelische obendrein, zudem weit mehr im Kartoffelanbau bewandert als die Heimischen – das konnte nicht gut gehen. 'Darum herum hab ich eine Geschichte mit Liebe und Zerstrittenheit gebastelt', sagt Heim.
Auf der Bühne stehen unter anderem Hans Fischer, Irmi Ponath, Martina Beyer, Hanni Schlamp, Karl Kink, Charlotte Nachtmann, Claudia Steiger und Andreas Handschuh. Insgesamt wirken 120 Personen an der Freilichtaufführung mit (im Bild ein Probenfoto).

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