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Gitarren an einem Sommerabend

Gitarren an einem Sommerabend

Unter dem Motto 'Gitarren an einem Sommerabend' veranstaltet das Bürgerhaus am 4./5. Juli zum ersten Mal ein Open-Air-Festival rund um die Gitarre, eines der populärsten und meistgespielten Instrumente der Welt. Um das breite Spektrum der Gitarre aufzuzeigen, geben sich Künstler der verschiedensten Stilrichtungen von Klassik bis Moderne an zwei Tagen in Eching ein musikalisches Stelldichein. 
Da Kulturamtsleiter Dr. Michael Corsten selbst aktiver Gitarrist ist, wurde bei ihm die Idee geboren, diese Veranstaltung ins Leben zu rufen, zu der es in der Region um München herum keine vergleichbare Alternative gibt. Zusammen mit der in München ansässigen Hermann-Hauser-Guitar-Foundation werden demnächst konkrete Überlegungen angestellt, diese Veranstaltung regelmäßig stattfinden zu lassen, bei der die Gitarre und ihr verwandte Instrumente in ihren unterschiedlichen Facetten einem breiten Publikum vorgestellt werden sollen.
Am ersten Konzerttag eröffnet Ahmed El-Salamouny zusammen mit Pedro Tagliani und Gilson des Assis den musikalischen Reigen mit brasilianischen Klängen. Deutsch-ägyptischer Herkunft, studierte El-Salamouny klassische Gitarre bei Barna Kovats am Salzburger Mozarteum. Studien- und Konzertreisen führen ihn seit 1983 regelmäßig nach Brasilien. Dort und in Deutschland ist er in Fernsehen und Rundfunk oft vertreten. 1996 gründete El-Salamouny das Brazilian Guitar Project, eine Initiative zu Konzerten und Workshops mit brasilianischer Musik. Er leitet das alljährlich stattfindende internationale Gitarrenseminar in Salvador, Brasilien.
Im zweiten Teil des Abends erklingen klassische Kompositionen, gespielt von Gerret Lebuhn, der als Dozent der Echinger Musikschule gleichsam ein Heimspiel bestreitet und bei der Planung des Projekts mitgearbeitet hat. Der weit über die Region von München bekannte Gitarrist, der auch immer wieder auf europäischen Konzerten spielt, gab sein Debut 1986 im Alter von 16 Jahren. Nach weiteren Auftritten folgten drei Jahre später die ersten Soloabende im Rahmen der 'Neuhausener Gitarrentage' in München.
Mit Udo Kamjunke (Bild) und Pipi Turner eröffnen sich zu Beginn des zweiten Abends am 5. Juli neue, rhythmische und meditative Klangwelten aus dem Zusammenspiel von Gitarre, Sithar und Percussion. Der in Bad Tölz geborene Kamjunke spielt auf seiner weltweit einzigartigen Sonido-Sitar, einer eigens geschaffenen Konstruktion von Sitar mit zusätzlich angebautem Gitarrenhals. Er tritt in den verschiedensten musikalischen Formationen auf und erhielt u.a. 1983 mit Wolfgang Gerhard den Deutschen Schallplattenpreis für Jazz meets Flamenco. Zusammen mit dem Kölner Menschensinfonieorchester gestaltete er das Eröffnungskonzert zum Weltjugendtag für Papst Benedikt und spielt regelmäßig auf dem größten französischen Musikfestival in Paris, der 'Fete de la Musique'.
Den krönenden Abschluß der beiden Tage bildet der Auftritt von Peter Finger, dem Aushängeschild Deutschlands in Sachen Akustikgitarre. Peter Finger genießt bereits seit den siebziger Jahren weltweit einen herausragenden Ruf als Akustikgitarrist, die internationale Fachpresse hob ihn mehrfach ins Pantheon der weltbesten Gitarristen. Unzählige Tourneen führten den arrivierten Musiker rund um den Globus; gefeierte Auftritte in Europa, USA, Japan etc. markieren nur einige musikalische Meilensteine dieses außergewöhnlichen Künstlers, der u. a. auch als Verleger der Zeitschrift AkustikGitarre tätig ist und auf seinem mehrfach ausgezeichneten Label 'Acoustic Music Records' eine Schar höchstkarätiger Künstler um sich versammelt. 'Alles in allem werden zwei Konzerttage der Extraklasse geboten, die man sich nicht entgehen lassen sollte!' verspricht Corsten. 

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