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SPORT

'Verein geschadet' - 'dubiose Vorwürfe'

An der finanziellen Misere des TSV ist nach der einmütig vom amtierenden Vorstand unterzeichneten Darstellung der geschasste Vorsitzende Robert Hofmeier schuld. Der wiederum weist die Attacken vehement zurück. 'So schadet sich der Verein mal wieder selbst', klagt Hofmeier.
In der von allen Vorstandsmitgliedern gezeichneten Stellungnahme heißt es: 'Nach dem Rücktritt des 1.Vorsitzenden Robert Hofmeier fand der neu gewählte Interimsvorstand die Finanz-, Lohn- und Mitgliederverwaltung des TSV Eching in einem desolaten Zustand vor. In mühsamer und zeitaufwändiger Arbeit mussten Unterlagen – vor allem auch Vereinbarungen, Verträge und Rechnungen – gesichtet, zugeordnet und erfasst werden, so dass erst jetzt ein erster Überblick vorliegt. Für das Jahr 2009 wurde keine Etatplanung erstellt, was zu einer intransparenten Finanzsituation geführt hat. Die Verhandlungen mit der Trainerin, Trainern und Spielern wurden im Wesentlichen vom 1. Vorsitzenden geführt. Dabei wurden hohe Vergütungen vereinbart, ohne für eine ausreichende Deckung zu sorgen und im Vorstand darüber umfassend zu informieren. Gegen die Finanzordnung wurde in erheblichem Umfang verstoßen und dadurch dem Verein großer finanzieller Schaden zugefügt. Würden die finanziellen Zusagen und Vereinbarungen erfüllt, wäre die Insolvenz des Vereins noch in diesem Jahr nicht zu vermeiden gewesen. Um diese Gefahr abzuwenden, musste die amtierende Vorstandschaft schnellstens handeln und ein Sanierungskonzept aufstellen'.
Hofmeier nennt diese Vorwürfe 'etwas kurios'. Die Lohnverwaltung sei noch im Frühjahr geprüft und nicht beanstandet worden. Die Finanz- und Mitgliederverwaltung sei satzungsgemäß eindeutig Aufgabe des Schatzmeisters. Dies war bei Hofmeiers Amtsübernahme Robert Jung, der auch jetzt noch dem Vorstand angehört. Mit dessen Arbeit sei er aber 'nicht zufrieden gewesen', schildert Hofmeier, was zu einem Wechsel der Kassenführung zum Zweiten Vorsitzenden Betram Böhm geführt habe, der ebenfalls jetzt noch dem Vorstand angehört. Auch Böhm habe aber zu den entsprechenden Versammlungen nie Zahlen vorlegen können, die für eine Budget-Planung nötig gewesen wären. Beide seien aber stets mit den Zahlen befasst gewesen. 'Und da brauchen sie jetzt drei Monate, bis sie durchgearbeitet sind?' wundert er sich.
Er habe zur Sanierung der Finanzen dafür gesorgt, den Kader der Mannschaft zu verkleinern und eine 20 Mann starke Truppe hinterlassen, schildert Hofmeier. Seit seinem Abgang aber seien sieben neue Spieler und ein honorierter Teammanger dazugekommen. Zudem betont Hofmeier, dass er den Kontrakt mit Trainerin Sissy Raith zwar zusammen mit Böhm verhandelt, aber noch nicht unterschrieben habe. Auch von den Spielverträgen seien nur etwa sieben von ihm unterschrieben, alle anderen durch seine Abwahl nicht mehr. Alle Verträge müßten demnach vom neuen Vorstand gezeichnet und folglich auch gekannt worden sein, betont er.
Offenbar sei der neue Vorstand nun mit der Situation überfordert und versuche, ihn zum Sündenbock zu stempeln: 'Den Schuh müssen sie sich aber selber anziehen.' Hofmeier sagt, er habe vergangene Woche vom TSV eine detaillierte Liste der offenen Fragen erhalten, die er bis 23. Oktober beantworten sollte. Dass der Verein während dieser Frist ihn öffentlich anprangere, sei 'etwas dubios'.
   

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