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Elektronik- und Computermarkt darf ins Gewerbegebiet

Nach monatelangen Querelen hat der Gemeinderat der Ansiedlung eines Elektronik- und Computermarktes an der Dieselstraße im Gewerbegebiet Ost nun doch grundsätzlich zugestimmt. Der Antragsteller Georg Riemensperger habe nun 'klare Aussagen zur Sortimentstrennung' vorgelegt, berichtete Bürgermeister Josef Riemensberger. Dabei sei der vorgelegte Plan 'vom bisherigen Antrag deutlich abgewichen'. Anhand der neuen Grundlagen gehe das Rathaus davon aus, 'dass wir das vertreten können'.
Grundsatz der Gemeinde für die Ansiedlung von Einzelhandel im Gewerbegebiet ist es, damit die innerörtliche Versorgung nicht abzugraben. Die bisherigen Anträge Riemenspergers waren vom Gemeinderat als zu vage beurteilt worden, um diese Innenortrelevanz ausschließen zu können. Der neu dargestellte Plan nun sieht Verkausfläche für Elektronikwaren von 500 bis 600 Quadratmetern vor. In dem den Ratsentscheidungen zugrunde gelegten Gutachten wird der Grenzwert für eine Schädigung der innerörtlichen Versorgung auf 512 Quadratmeter Verkaufsfläche definiert. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass in einem 1998 vorgenommen Raumordnungsverfahren aus anderem Anlass durch die Bezirksregierung eine Obergrenze von 200 Quadratmetern Verkaufsfläche für einen Elektronikmarkt als raumverträglich festgeschrieben worden sei.
Der neue Markt soll an der Dieselstraße insgesamt 1150 Quadratmeter Verkaufsfläche úmfassen. Das restliche Sortiment werden Computerteile sein, die laut dem Gutachten nicht innenortrelevant sind. Unter der Prämisse, das Elektroniksortiment auch tatsächlich auf ein Maß um die 512 Quadratmeter zu begrenzen, billigte der Gemeinderat den Vorbescheidsantrag einstimmig. Dieser entscheidende Punkt müsse aber im endgültigen Bauantrag 'prüffähig dargestellt werden', heißt es in der Genehmigungsauflage.

(Berichte zur Vorgeschichte das Falles und ein Lesermail dazu lesen Sie hier.)

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