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Tennis wieder in der 'guten Stube'

Tennis wieder in der

Das Echinger Tennis hat seine "gute Stube" wieder. Die Tennishalle im Freizeitgelände wurde von der Gemeinde saniert und modernisiert. "Jetzt haben wir langfristig wieder ein richtiges Zuhause", jubelte Winfried Matschke, Urgestein der Tennis-Abteilung und Mitglied in der Projektgruppe Hallenrenovierung. Mit Schau-Vorführungen und Spielen wurde vor rund 30 Gästen die Halle am Donnerstag wiedereröffnet.
Die 1982 erstellte Halle wurde vor rund fünf Jahren zum Problemfall, weil es permanent einregnete, aber die Ursache nicht erkannt werden konnte. Zudem waren die Brandschutzvorkehrungen modernisierungsbedürftig. Erste Schätzungen ließen Investitionen von deutlich über einer Millionen Euro erwarten - und damit wäre die Rentabilität der Halle in Frage gestanden.
Auf's richtige Gleis gestellt wurde der Fortgang von einer Projektgruppe der Tennisabteilung in Eigenregie. Walter Graber, Winfried Matschke, Franz Nadler, Ludwig Rischbeck und Nancy Weinmann ermittelten in langwieriger Beobeachtung und eigenen Experimenten den Verlauf des eindringenden Wassers und begleiteten die Gemeindeverwaltung bei der Problemlösung.
Die Projektgruppe habe sich "in ganz herausragender Weise bewährt", schwärmte Bürgermeister Josef Riemensberger bei der Eröffnung. Überhaupt habe er im Vorfeld der Arbeiten festgestellt, "dass die Liebe zu dieser Halle im Verein sehr, sehr ausgeprägt ist". Jetzt wurden alle Fenster erneuert, die Heizung modernisiert, der Belag grundgereinigt, die Wände neu gestrichen und die Sanitärräume erneuert. 453.000 Euro hat die Gemeinde ausgegeben, und so kritisch eine Investition über eine Million gewesen wäre, so habe sich diese Ausgabe nun "uneingeschränkt gelohnt", betonte der Bürgermeister.
"Wir haben wunderbare Fenster, die Halle ist hell - und ist sie ist dicht", bilanzierte Matschke. Die Lösung, die undichten Fenster durch eine Blechverkleidung zu ersetzen, mit Abstand die kostengünstigfste Variante, wurde verworfen, was den freundlichen Inneneindruck des Gebäudes erhalten hat."Die Gemeinde steht zu ihren Vereinen", lobte Matschke die Investition.
Tennis-Abteilungsleiter Klaus Weweck betonte, ein Verein sei "kein Dienstleistungsunternehmen", sondern bestehe auch "aus Spaß an der Gemeinschaft". Den demonstrierten beim anschließenden Schau-Training Abteilungsmitglieder von den Allerkleinsten an - und der Bürgermeister und Gemeinderäte durften sich auch am Racket versuchen.

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