Jetzt brennt’s mit dem Feuerwehrhaus

In einer internen Besprechung werden der Günzenhausener Feuerwehr am Donnerstag erste Pläne für ihr neues Feuerwehrhaus gezeigt. Der Gemeinderat soll dann in der Sitzung im Mai darüber entscheiden. Um für diese endgültige Entscheidung möglichst konkrete Grundlagen zu haben, hat der Bauausschuss des Gemeinderats jetzt bereits Fachplaner für Statik, Elektrik und Sanitär beauftragt.

Noch 2019 soll der Bau losgehen. Die Gemeinde hat sich dabei selbst unter Zeitdruck gesetzt, weil der staatliche Zuschuss für ein neues Feuerwehrauto daran gekoppelt ist, dass noch heuer Baubeginn für eine geeignete Fahrzeughalle erfolgen muss. Das Gelände herzurichten und „bauvorbereitende Maßnahmen“ würden heuer auch noch drin sein, versicherte Bürgermeister Sebastian Thaler.

Schon vor den ersten Planvorlagen des Architekten ist absehbar, dass Raumprogramm und das auf zwei Millionen Euro gedeckelte Budget nicht zusammenpassen werden. Auch die Situierung und Zufahrtssituation ist noch nicht abschließend klar.

Die CSU im Ausschuss zeigte sich daher verwundert, wie bereits Fachplaner beauftragt werden könnten, wenn die Eckpfeiler der Planung noch gar nicht feststünden. Thaler argumentierte, dass so Zeit gespart werden könne und die Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat konkreter werde. Von der internen Besprechung mit der Feuerwehr erwarte er sich zudem Tendenzen für die Detailfragen.

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