Alles wartet auf den Plan

Einen Architekten, diverse Fachplaner und jetzt sogar schon einen Freiflächengestalter hat das Rathaus nun schon für den Neubau des Günzenhausener Feuerwehrhauses – nur immer noch keinen Plan. Georg Bartl (CSU) rügte im Bauausschuss des Gemeinderats, dass man ständig zu Vorratsbeschlüssen genötigt werde, „weil’s jetzt so pressiert“. Jetzt wurde sogar schon die Planung der Außenanlagen vergeben, obwohl es noch keine Planung gibt, wie das Haus aussieht und wo es folglich Platz für Außenanlagen lässt.

Die Rathausverwaltung hatte jeweils argumentiert, mit der rechtzeitigen Beauftragung keine Zeit verlieren zu wollen. Allerdings war auch anvisiert gewesen, in der Ausschusssitzung im Mai Pläne vorzulegen, was nun erneut verschoben wurde.

Nach wie vor sei die Diskrepanz zwischen dem vom Gemeinderat genehmigten Raumprogramm und dem vom gleichen Gemeinderat gesteckten Kostenbudget einfach unüberwindbar, schilderte Bürgermeister Sebastian Thaler. Der Gemeinderat werde also entweder das Budget korrigieren oder das Raumprogramm zurückstutzen müssen, kündigte er an: „In einen sauren Apfel müssen wir beißen.“

Dass die Pläne noch nicht im Gemeinderat vorgestellt würden, läge aber auch noch daran, „dass die richtige Zufriedenheit der Feuerwehr noch bei keinem Entwurf da war“, deutete er an. In internen Besprechungen waren der Feuerwehrführung schon diverse Skizzen vorgelegt worden.

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