Echinger Kulturtage: „Der schöne Schein“

Geld = Kultur?

Diese Kunst ist in unendlich vielen Händen, doch kaum jemand bemerkt es. Kein Kunstobjekt wird so wertgeschätzt und eifrig gesammelt wie Banknoten. Sie sind als Gegenwert zum Erwerb von Waren und Dienstleistungen im Umlauf, doch sie bieten eine grandiose Fläche für die Kunst.

Der Echinger Josef Gerber sammelt seit 50 Jahren Banknoten und ist ein international anerkannter Gutachter für Weltbanknoten. Zur Verdeutlichung des Zusammenhangs von Kunst und Geld wählte Gerber die Schweizer 100-Franken-Banknote, die 2019 zur Banknote des Jahres gekürt wurde. Mit insgesamt 15 Sicherheitsmerkmalen gilt sie als sicherste Banknote der Welt.

Die gesamte Serie der Schweizer Franken repräsentiert die Vielseitigkeit der Schweiz. Alle Banknoten zeigen auf der Vorderseite die Hand mit einem schimmernden Globus zur symbolhaften Darstellung der Schweiz als Teil einer vernetzten Welt.

Kippt man die Note von links nach rechts, bewegt sich ein violettfarbener Bogen über den Globus. Kippt man sie nach hinten, wechselt die Farbe des Globus. Zusätzlich befindet sich auf der Vorderseite der Note rechts oben ein weiterer Globus, der nur unter UV-Licht sichtbar wird.

Auf der neuen Banknotenserie zeigt der 100er die humanitäre Seite der Schweiz mit dem Hauptelement Wasser. Die Hände auf der Vorderseite schöpfen Wasser und die Rückseite zeigt eine Suone, hölzerne Wasserkanäle, die viele Gegenden des Alpenlandes durchziehen. Übrigens ist dies die erste Banknote weltweit, die sich auf kunstvolle Art und Weise mit dem Thema Wasser beschäftigt.

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