Echinger Kulturtage: „Daran begegnet dem Glück“

Margit Kübrich und Sarwar Al-Suliman

Nach dem 1990 beendeten Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule der Künste in Berlin und an der Akademie der Bildenden Künste in München entdeckte die freischaffende Künstlerin Margit Kübrich (li.) ihre Vorliebe für die nach eigenen Worten „humorvolle Seite der Kunst in Form von heiteren Cartoons“. Die über die Grenzen Echings bekannte Künstlerin liebt die wortwörtliche und fast schon metaphorische Darstellung zusammengesetzter Substantive (siehe ihr „Kartoffelgericht“).

Als zweite Leidenschaft entdeckte Kübrich durch die Zusammenarbeit mit dem Autor und Schriftsteller Sarwar Al-Suliman (re.) „den Reiz der Illustration“. Seit 2006 schon verbindet beide ein „kreatives bayerisch-kurdisches Zusammenspiel“ (O-Ton Kübrich), wodurch es ihr gelingt, „philosophische Gedanken und ebenso Traumbilder sichtbar zu machen, um die Inhalte zur Entfaltung zu bringen und so tiefer ins Verständnis eindringen zu lassen.“

Sarwar Al-Suliman ist in Kurdistan/Irak geboren und lebt seit 1996 in Deutschland. Seine philosophischen Erzählungen wachsen aus dem reichen Erfahrungsschatz eines bewegten Lebensweges. Ausgehend von Geschichten, die er selbst als Kind bei orientalischen Märchenerzählern gehört hat, fügt er die Essenz dieser Erfahrungen hinzu: Nämlich, dass das Leben selbst die Antworten gibt auf die wichtigen Fragen.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich eine seiner Erzählungen um ein wesentliches Thema dreht: Das Glück. In dem von Kübrich illustrierten Märchen „Daran begegnet dem Glück“ ist der Held auf der Suche nach seinem großen Glück.

Zur Zeit arbeiten die beiden an einer Neufassung der Geschichte. Alan, der neue Held,  bricht auf zur Glücksinsel, um sein Glück zu suchen. Er findet das große Glück – aber anders, als er gedacht hat…  Denn was ist Glück?

„Daran begegnet dem Glück“ ist nur noch bis August über „Books on Demand“ erhältlich, der neue Held auf der Suche nach seinem Glück heißt dann Alan.

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